Die Gewinnung von Solarstrom auf Bauwerken in Wien ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Nutzung der erneuerbaren Energien. Die folgende Auflistung zeigt "Schritt für Schritt" den Weg zur Photovoltaik-Anlage (kurz: "PV-Anlage"). Bitte beachten Sie, dass einige Wiener Elektroinstallationsfirmen (Auskunft: Bundesverband "Photovoltaic Austria", Telefonnummer: 01-5223581, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) die Übernahme der gesamten Abwicklung anbieten.

  1. Klärung der organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  2. Anlagenplanung
  3. Baugenehmigung (nach der Wiener Bauordnung)
  4. Netzzugang in das Verteilnetz der Wien Energie Stromnetz GmbH
  5. Genehmigung der Photovoltaik-Anlage (nach dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz in der gültigen Fassung) und Anerkennung als Ökostromanlage (nach dem Ökostromgesetz 2002) 
  6. Förderung von Photovoltaik-Anlagen nach den Ökostrom-Förderrichtlinien der Stadt Wien
  7. Vertrag mit einem Abnehmer für den erzeugten Photovoltaik-Strom
  8. Installation der Photovoltaik-Anlage
  9. Zählermontage und Inbetriebnahme
  10. Stromlieferung
  11. Förderabrechnung

1. Klärung der organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Holen Sie Informationen über die Möglichkeiten der Photovoltaik ("PV") ein und überlegen Sie die Finanzierung Ihrer PV-Anlage. Spezialisierte Fachfirmen, der Verband "Photovoltaic Austria" und die Wien Energie-Welt Spittelau (1090 Wien, Spittelauer Lände 45, Tel.: +43/01/58200, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bieten Beratung zur Installation von Photovoltaik-Anlagen.

Gemeinsame PV-Anlagen auf Mehrparteien-Wohnhäusern: Das Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz erlaubt seit 1.1.2018 sogenannte „gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen“. Dadurch wird es möglich, auch jene Dach- und Fassadenflächen zu nutzen, die bisher aus (eigentums-)rechtlichen Gründen ungenutzt geblieben sind. Das ist für Ballungsräume wie Wien von großem Interesse, weil gerade in der Großstadt zahlreiche Mehrparteienhäuser und Bürogebäude vorhanden sind. Nun können sich Eigentümer/innen oder Mieter/innen in Mehrparteienhäusern zusammenschließen, um gemeinsam eine PV-Anlage errichten zu lassen und zu nutzen. Informationsplattform für "Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen"

Volkswirtschaftlich macht die Gewinnung von elektrischen Strom aus dem Sonnenlicht jedenfalls Sinn (kostenlose Energie, emissionsfrei, lautlos, positive Energiebilanz). Und wenngleich die Netzparität (das heißt Strom aus Photovoltaik kostet gleich viel wie Strom aus dem Stromnetz) mittlerweile auch für Privathaushalte erreicht ist, ist es sinnvoll, die individuelle Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlage zu prüfen. Es sollten jedenfalls mehrere Angebote (siehe Schritt 2) eingeholt werden. Dabei ist auch die Verfügbarkeit von Förderungen bedeutsam. Aus diesem Grunde sollte abgeklärt werden, welche Fördermöglichkeiten bestehen und ob im Förderbudget aktuell noch Fördermittel vorhanden sind. Auskünfte erhalten sie direkt bei der Förderstelle Magistratsabteilung 20 (Kontakt siehe Schritt 6).

Nachdem die Besitzerin bzw. der Besitzer einer PV-Anlage zur Stromproduzentin bzw. zum Stromproduzenten und auch zur Stromverkäuferin bzw. Stromverkäufer wird, sollte sie/er sich auch mit den steuerlichen Konsequenzen der Investition auseinandersetzen (z. B. kann es steuerlich günstiger sein, die PV-Anlage als Kleinunternehmer/in zu betreiben).

Idealerweise wird die PV-Anlage neben der Stromgewinnung auch zur Beschattung und/oder als Witterungsschutz verwendet, wodurch die Anlage einen Mehrfachnutzen erbringt. Immer häufiger wird die Photovoltaik-Anlage auch mit einem lokalen Stromspeicher (mit oder ohne Lastenmanagement) kombiniert, um möglichst viel der geernteten Sonnenenergie selbst verbrauchen zu können.
 
Bei der Angebotseinholung für die PV-Anlage wird empfohlen, sich bei PV-Anbietern, welche nicht gleichzeitig konzessionierte Elektrofachbetriebe sind, zu vergewissern, ob auch die Installation der elektrischen Anschlüsse der Anlage an das Verteilnetz im Angebot enthalten ist.
 
Nach der wirtschaftlichen Beurteilung können die notwendigen planerischen und administrativen Schritte in Angriff genommen werden.

2. Anlagenplanung

Beauftragen Sie die Planung Ihrer PV-Anlage (Größe, Situierung, Solarmodul- und Wechselrichterauswahl...).

Für die Anlagenplanung sollten idealerweise mehrere Fachfirmen kontaktiert werden, die nach der Standortbesichtigung ein Angebot legen. Adressen und Kontakte von österreichischen Photovoltaik-Anbietern sind auf der Homepage des Bundesverbands "Photovoltaic Austria" erhältlich. Die genaue Anschlussleistung (kWpeak), die Daten des benötigten Wechselrichters (wandelt den Solarstrom (= Gleichstrom) in Wechselstrom um) und ein Schema der Photovoltaik-Anlage (= Stromlaufplan) sind die Grundlagen für die Anfrage beim Netzbetreiber zum Anschluss der Photovoltaik-Anlage an dessen Verteilernetz.

3. Baugenehmigung (nach der Wiener Bauordnung)

Prüfen Sie, ob für Ihr Vorhaben eine Baubewilligung notwendig ist und holen Sie diese allenfalls ein. Achten Sie darauf, mit Ihrer PV-Anlage das „örtliche Stadtbild“ nicht zu stören.

Nach der Wiener Bauordnung ist die Errichtung von Solaranlagen "außerhalb vom Grünland-Schutzgebiet sowie von Schutzzonen und Gebieten mit Bausperre" weder baubewilligungspflichtig noch bauanzeigepflichtig (§ 62a Abs.1 lit. 24 Wiener BO). Jedoch müssen zwei Punkte beachtet werden:

  • "Änderungen an Gebäuden in Schutzzonen, die die äußere Gestaltung, den Charakter oder den Stil eines Gebäudes beeinflussen", somit auch Solaranlagen, sind baubewilligungspflichtig (§ 60 Abs. 1 lit. e Wiener BO). Schutzzonen sind auch aus den Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen ersichtlich.
    Änderungen an Gebäuden in Gebieten mit Bausperre, durch die das äußere Ansehen eines Gebäudes geändert wird, somit auch Solaranlagen, sind baubewilligungspflichtig (§ 60 Abs. 1 lit.c Wiener BO). Anlageninteressierte wenden sich an die örtlich für Sie zuständige Gebietsgruppe der Baupolizei - MA 37), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Telefonnummer: 01-4000-8037.
  • Die Errichtung von Solaranlagen darf das "örtliche Stadtbild" weder stören noch beeinträchtigen (siehe § 85 Wiener BO). Um sich Schwierigkeiten (bis hin zum behördlichen Auftrag zur Demontage der PV-Anlage) im Nachhinein zu ersparen, ist es anzuraten, zu Beginn der Planung einer PV-Anlage mit der MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung) Kontakt aufzunehmen. Nach Möglichkeit sind folgende Unterlagen beizubringen: Dachdraufsicht, Ansicht und Schnitt der PV-Anlage sowie ein oder mehrere Fotos vom Anblick des Daches vom Straßenraum aus. Siehe Antrag auf architektonische Begutachtung. Nähere Informationen MA 19: ReferentInnen zur architektonischen Begutachtung nach Bezirken, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefonnummer: 01-4000-88916.
  • Solaranlagen (auch jene, für die gemäß § 62a Abs. 1 lit. 24 der Bauordnung für Wien weder eine Bauanzeige noch eine Baubewilligung erforderlich ist) müssen den Bauvorschriften (Standfestigkeit, ...) einschließlich der Bebauungsvorschriften entsprechen und sind durch einen befugten Bauführer auszuführen.

Ob ein Grundstück in eine Schutzzone fällt, kann bei der Gebietsgruppe der Baupolizei - MA 37), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefonnummer: 01-4000-8037 erfragt oder in den Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen eingesehen werden. 

4. Netzzugang in das Verteilernetz der Wiener Netze GmbH

Vereinbaren Sie eine Netzzugangsmöglichkeit in das öffentliche Stromnetz (ist Voraussetzung für Genehmigung und Förderung).

Wichtige Begriffe bei diesem Schritt sind:

  • Netzzugangsvereinbarung: Vereinbarung der Netzübergabestelle zwischen Kunden und Verteilernetzbetreiber Wiener Netze GmbH.
  • Zählpunkt: Der Einspeise- und/oder Entnahmepunkt, an dem ein Energiefluss (z. B. Strom) zähltechnisch erfasst und registriert wird.

Aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen wird für den Antrag auf Genehmigung als Ökostromanlage (Schritt 5) sowie für den Antrag auf Investitionsförderung (Schritt 6) das Vorliegen einer Vereinbarung mit dem Verteilernetzbetreiber über den Netzzugang der PV-Anlage benötigt. Erzeugter PV-Strom wird in das Netz des Verteilernetzbetreibers eingespeist – in Wien und in einigen Wiener Umlandgemeinden ist das die Wiener Netze GmbH – und dort zum Stromkäufer (siehe Schritt 7) weitergeleitet.

Die Planung der Anlage muss grundsätzlich vor der Netzanfrage erfolgen, da die Eckdaten der PV-Anlage die Grundlage für die Anschlussbeurteilung darstellen und in der Anfrage anzugeben sind. Der Netzzugang ist formell als Anfrage vom beauftragten Elektrounternehmen bzw. der ausführenden Errichtungsfirma der PV-Anlage bei der Wiener Netze GmbH zu beantragen.

Beim Überprüfen des Netzzugangs führt der Netzbetreiber aufgrund der eingereichten Daten eine Überprüfung auf ausreichende Netzkapazität am Anlagenstandort, Netzrückwirkungen und Schutzmaßnahmen bei Netzausfall durch. Die Ausstellung einer Netzzugangsvereinbarung erlaubt den Anschluss der PV-Anlage an das öffentliche Stromnetz. Mit der Netzzugangsvereinbarung wird auch ein Zählpunkt vergeben, der ebenfalls für die Anträge notwendig ist.

5. Genehmigung der PV-Anlage (nach dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz in der gültigen Fassung) und Anerkennung als Ökostromanlage (nach dem Ökostromgesetz 2002)

Beantragen Sie beim Land Wien die "Genehmigung für eine PV-Anlage" sowie die "Anerkennung als Ökostromanlage". 

Nach Erhalt der Zählpunktbezeichnung und Netzzugangsvereinbarung kann beim Land Wien (Magistratsabteilung 64) der Antrag auf Genehmigung einer PV-Anlage in Wien (nach § 5 Absatz 1 Wiener Elektrizitätswirtschaftgesetz 2005) und auf "Anerkennung als Ökostromanlage" (nach § 7 ÖkostromG 2012) bei der Magistratsabteilung 64 gestellt werden.

MA 64 – Rechtliche Bau-, Energie-, Eisenbahn- und Luftfahrtangelegenheiten
Gruppe Energie, 8., Lerchenfelder Straße 4
Telefon: +43 1 4000-89919, Fax: +43 1 4000-99-89910
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpersonen:
1. bis 11. und 20. Bezirk: Sabine Pfeil - Telefon: +43 1 4000-89961
12., 13., 19., 21. bis 23. Bezirk: Mag.a Bianca Hammer - Telefon: +43 1 4000-89660
14. bis 18. Bezirk: Mag.a Nicole Gamauf - Telefon: +43 1 4000-89943

6. Förderung von PV-Anlagen durch den Klima- und Energiefonds (KLIEN) sowie nach den Ökostrom-Förderrichtlinien der Stadt Wien

Nutzen Sie die Möglichkeit, eine öffentliche Förderung für Ihre PV-Anlage in Anspruch zu nehmen.

Die Errichtung und Fertigstellung der PV-Anlage hat bei bestehenden und bei neu zu errichtenden Gebäuden, die ausschließlich die Wiener PV-Förderung erhalten, innerhalb von 12 Monaten ab Förderzusage zu erfolgen. 

Gefördert werden ausschließlich effiziente Anlagen. Voraussetzung dafür sind mindestens 900 Volllaststunden im Jahr. Der Nachweis der 900 Volllaststunden hat durch standardisierte Berechnungsmethoden zu erfolgen.

Förderung und Förderantrag für private AntragstellerInnen:

  • Für private AntragstellerInnen (Anlagengröße bis 5 kWp) ist derzeit grundsätzlich die Bundesförderung des Klima- und Energiefonds zu beantragen.
  • Für Anlagen, deren Leistung 5 kWp übersteigt, werden die über 5 kWp hinausgehenden kWp vom Land Wien mit dem derzeitigen Wiener Landesförderungssatz von 400 Euro pro kWp bzw. bis zu 40 Prozent der förderungsfähigen Gesamtkosten in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses gefördert, siehe http://www.wien-pv.at/ (Abwicklungsstelle für die Wiener Photovoltaiklandesförderung, Kommunalkredit Public Consulting G.m.b.H)

Für PV-Anlagen ist eine Förderobergrenze von 40.000,- Euro pro Förderfall vorgesehen.

Der Förderantrag kann ausschließlich online eingebracht werden.

Förderung für Anlagen, die auf Betrieben errichtet werden:

Für betriebliche Anlagen, deren Leistung 5kWp übersteigt, werden die über die 5 kWp hinausgehenden kWp vom Land Wien mit 400 Euro pro kWp bzw.bis zu 40 Prozent der förderungsfähigen Gesamtkosten gefördert. Die ersten 5 kWp werden im Zeitraum der Förderaktion des Klima- und Energiefonds nicht vom Land Wien gefördert.

Eine Einreichung beim Klima- und Energiefonds ist für die Antragstellung bei der Wiener Landesförderung aber nicht zwingend erforderlich.

Formular zur Beantragung einer PV-Förderung für Betriebe

Energieplanung (MA 20)
1010 Wien, Rathausstraße 14-16, 3. Stock
Telefon: + 43 1 4000-88305
Fax: + 43 1 4000-99-88304
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

7. Vertrag mit einem Abnehmer für den erzeugten PV-Strom

Suchen Sie eine Käuferin bzw. einen Käufer für Ihren PV-Strom und schließen Sie einen Vertrag ab.

Bevor die Anlage in Betrieb genommen werden kann, muss ein Vertrag mit einer Stromhändlerin bzw. einem Stromhändler (bzw. mit einer Bilanzgruppe) abgeschlossen werden, die bzw. der den erzeugten PV-Strom abkauft (Der Verteilernetzbetreiber Wiener Netze GmbH leitet den Strom nur zur Stromabnehmerin bzw. zum Stromabnehmer durch). Ein abgeschlossener Stromabnahmevertrag ist Voraussetzung für die Zählermontage durch die Wiener Netze GmbH.

Daher nehmen Sie Kontakt mit einem österreichischen Stromhändler Ihrer Wahl auf (siehe www.pvaustria.at/strom-verkaufen/), um den erzeugten Solarstrom anzubieten

oder

  • "OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG", (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefonnummer: 05-78766-10) betreffend "Abnahmebestätigung" und Vergütung des eingespeisten Stroms nach dem Ökostromgesetz.

8. Installation der PV-Anlage

Lassen Sie die Photovoltaik-Anlage von einer Fachfirma errichten.

Sobald die beschriebenen administrativen Schritte vollzogen sind, kann mit der Installation der geplanten PV-Anlage begonnen werden. Wenn ein nicht-konzessionierter Elektrofachbetrieb die PV-Anlage installiert, sollte darauf geachtet werden, dass der Anbieter eine Ausführungsqualität sicherstellen kann, die den Vorgaben des Landes Wien und den technischen Richtlinien des Verteilernetzbetreibers entsprechen.

9. Zählermontage und Inbetriebnahme

Lassen Sie den PV-Stromzähler montieren und die PV-Anlage in Betrieb nehmen.

Nach erfolgter Abwicklung der Förderung, Antrag auf Genehmigung als Ökostromanlage und Installation der Anlage folgen die Zählermontage und die Inbetriebnahme der PV-Anlage. Zur Zählermontage sowie zur Inbetriebnahme der PV-Anlage durch die Wien Energie Stromnetz GmbH sind folgende Formalitäten nachzuweisen:

  • Nachweis über die Abnahme der erzeugten elektrischen Energie durch eine Stromhändlerin bzw. einen Stromhändler (Bilanzgruppe)
  • Ordnungsgemäß gezeichnetes Original der Netzzugangsvereinbarung mit der Wiener Netze GmbH
  • Eine formelle Fertigstellungsmeldung muss vom beauftragten behördlich konzessionierten Elektrounternehmen ordnungsgemäß ausgefüllt und übermittelt werden

Daraufhin folgt die Terminvereinbarung mit dem Verteilernetzbetreiber Wiener Netze GmbH (Erdbergstraße 236, 1110 Wien, Telefon: 050 128-10100, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) für die Montage des Messgeräts und für die Inbetriebnahme der Anlage. Bei der Montage des Messgeräts ist die Anwesenheit einer mit der PV-Anlage vertrauten Person empfehlenswert.

10. Stromlieferung

Die Stromproduktion aus der PV-Anlage beginnt. Der Strom wird ins Stromnetz eingespeist und zur vertraglichen Stromabnehmerin bzw.zum Stromabnehmer durchgeleitet. Die so erzeugte Strommenge wird der Anlagenbetreiberin bzw. dem Anlagenbetreiber zum vertraglich vereinbarten Tarif und in den vereinbarten Intervallen vergütet.

11. Förderabrechung

Rechnen Sie die Förderung mit der Förderstelle ab und schließen Sie Ihr PV-Bauprojekt somit positiv ab.

Im Zuge der Förderabrechnung wird die Anlage von der Förderstelle (Magistratsabteilung 20) stichprobenartig besichtigt. Folgende Unterlagen sind für die Förderabrechnung notwendig:

  • Rechnungen und Einzahlungsbelege im Original bzw. Banküberweisungsbestätigungen
  • Genehmigungen und Bescheide (Anerkennung als Ökostromanlage der MA 64, Elektrizitätswirtschaftliche Genehmigung der MA 64 , Baubewilligung - falls erforderlich)
  • Unterschriebener Fördervertrag
  • Nachweis über die Abnahme der erzeugten elektrischen Energie
  • Ordnungsgemäß ausgefüllte Fertigstellungsmeldung des behördlich konzessionierten Elektrounternehmens
  • Funktionsprüfung gemäß ÖVE E 8001

Weitere Informationen:

 

Alle Angaben ohne Gewähr

Stand: Oktober 2017

TPL_WUA_ADDITIONAL_INFORMATION