Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Gstett’nführer online
Das Sonnenlicht in den verfärbten Blättern macht die Gstett’n auch im Herbst zu einem lohnenden Ziel. Zusätzlich sind Vögel in den kahlen Zweigen besonders gut zu beobachten. Malerische Stadtwildnisflächen sind im beliebten Gstett’nführer der WUA zu finden, der jetzt auch als Download zur Verfügung steht.

Umwelttipp der Woche

WENIGER Fleisch bringt´s

1 Kilo Rindsschnitzel hinterlässt den gleichen ökologischen Fußabdruck wie rund 50 Kilo Kartoffeln, 8 Minuten im Flugzeug, 200 km im Mittelklasse Auto, 2.000 km mit der Bahn, 45 Tage PC-Nutzung, 15 Monate PC-Nutzung mit Ökostrom (Quelle: Wolfgang Pekny) Fazit: Wer Umwelt (und Tiere) schonen will, der kann mit WENIGER Fleischkonsum sehr VIEL erreichen!

Glossar

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Begriff Definition
SAR-Wert
Energieaufnahme im Gewebe
Der SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate) beschreibt, welche Menge an Energie im menschlichen Organismus in Wärme umgewandelt wird. Die Einheit ist Watt / kg Körpermasse. Die SAR Werte werden im Allgemeinen in der Gebrauchsanweisung des Handys angegeben. Ein Vergleich der Werte von verschiedenen Handys ist allerdings auf Grund der unterschiedlichsten Messmethodiken nicht möglich. Das internationale Messverfahren bestimmt den SAR-Wert unter Volllast, das heißt die Handys werden gezwungen mit der maximalen Leistung zu senden, wobei in einer Kopfattrappe der SAR-Wert gemessen wird. Im Allgemeinen sendet ein Handy mit einer guten Antenne mit weniger Leistung, als ein Handy mit einer schlechten. Haben daher zwei Handys den gleichen SAR-Wert, so ist das mit der besseren Antenne vorzuziehen.
SAR-Werte
Schedule and Cost Risk Analysis Modeling System
SCRAM-System
Das SCRAM-System ist eine Notabschaltung . Eine große Anzahl Kontrollstäbe wird dabei gleichzeitig in den Reaktor eingeschossen. Die Kettenreaktion wird sofort unterbrochen.
Schnelle Brutreaktoren
SBR oder Schneller Brüter
Schnelle Brutreaktoren (SBR) erzeugen nicht nur Energie. Sie erbrüten Plutonium aus Uran . Wird ein 238U -Atom von einem Neutron getroffen, nimmt es dieses in seinen Kern auf, es entsteht 239U. Über zwei β--Zerfälle entsteht sodann aus 239U 239Pu (Plutonium). Dieses wird als Kernbrennstoff und für Waffen verwendet. Der Reaktor erzeugt seinen eigenen Brennstoff. Nur schnelle Neutronen können Plutoniumatome spalten. Wasser kommt als Kühlmittel nicht in Frage, da es die Neutronen zu stark bremst. SBR werden zum Beispiel mit Natrium gekühlt. Der Druckkessel ist ähnlich wie bei einem Druckwasserreaktor (DWR). Über einen Wärmetauscher wird die Wärme des ersten Natriumkreislaufs auf einen zweiten Kühlkreislauf übertragen. Dieser ist ebenfalls mit Natrium befüllt. Ein dritter Kreislauf, der mit Wasserdampf arbeitet, betreibt die Turbinen . Das Schließen des Vorzeigeobjekts der Brütertechnologie, des Superphénix in Frankreich, war ein herber Rückschlag für diese Anlagentypen. In Russland und Japan sind schnelle Brüter in Betrieb. Weitere Anlagen sind geplant. Das Kühlmittel Natrium bereitet große Sicherheitsprobleme. Mit Wasser reagiert es heftig exotherm (Wärme abgebend): Es geht in Flammen auf. Schon die Luftfeuchtigkeit kann ausreichen, um einen Brand zu verursachen. In SBR-Anlagen kam es mehrfach zu Natriumbränden. An doppelwandigen Rohrsystemen wird gearbeitet.
Schneller Reaktor
Im schnellen Reaktor lösen schnelle Neutronen mit einer Bewegungsenergie von etwa 80 keV Spaltungen aus. Ein schneller Reaktor hat keinen Moderator. Deshalb besitzt er ein kleineres Reaktorvolumen als ein thermischer Reaktor. Der Spaltquerschnitt (Reaktionswahrscheinlichkeit) für schnelle Neutronen ist gering. Deshalb kann die Kettenreaktion nur aufrecht erhalten werden, wenn die Dichte der spaltbaren Atomkerne groß ist. Als Brennstoff wird beispielsweise stark angereichertes Uran verwendet. Die geringe Absorptionswahrscheinlichkeit der schnellen Neutronen im eigentlichen Spaltstoff macht den schnellen Reaktor geeignet zum Brüten von neuem Spaltstoff.
Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel
Sww
Schutzgebiet gemäß Bauordnung für Wien. Der Wald- und Wiesengürtel ist bestimmt für die Erhaltung und Schaffung von Grünflächen zur Wahrung der gesundheitlichen Interessen der Bewohner der Stadt und zu deren Erholung in freier Natur. Die land- und forstwirtschaftliche Nutzung solcher Grünflächen ist zulässig. Es dürfen nur Bauten kleineren Umfanges errichtet werden, die land- und forstwirtschaftlichen Zwecken dienen (Bienenhütten, Werkzeughütten und ähnliches), ferner die für die in freier Natur Erholung suchende Bevölkerung oder für die widmungsgemäße Nutzung und Pflege notwendigen Bauten auf jenen Grundflächen, die für solche Zwecke im Bebauungsplan vorgesehen sind. Alle diese Bauten dürfen keine Wohnräume enthalten, mit Ausnahme von Wohnräumen in Bauten für die forstwirtschaftliche Nutzung und Pflege, die nach dem Bebauungsplan zulässig sind.
Schwellenwert
Übersteigt die Kapazität eines Vorhabens einen bestimmten in Anhang 1 des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes festgelegten Schwellenwert, ist ein verpflichtendes Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren durchzuführen. Der Schwellenwert entscheidet auch darüber, ob das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren im vollen Umfang oder ein vereinfachtes Verfahren durchzuführen ist.
Schweres Wasser
Bei schwerem Wasser ist im Wassermolekül Deuterium statt Wasserstoff gebunden. Wasserstoff hat im Atomkern ein Proton . Deuterium hat ein Proton und ein Neutron .
Scoping
(englisch Scope = Rahmen, Abgrenzung): In diesem Teil des UVP -Verfahrens soll der Untersuchungsrahmen bestimmt werden. Dies bezieht sich sowohl auf die räumliche als auch zeitlichen Komponenten der möglichen Umweltauswirkungen eines Vorhabens sowie vor allem auch auf den Detaillierungsgrad. Dabei sind die Untersuchungsgegenstände selbst etwa bereits im Anhang IV (Angaben gemäß Artikel 5 Absatz 1) der Richtlinie (337/1985/EWG geändert durch 97/11/EG und 2003/35/EG) festgelegt. Die Umweltverträglichkeitserklärung , muss dann zumindest die Untersuchungsgegenstände innerhalb der im Scoping festgelegten Rahmenparameter und Untersuchungsgrenzen betrachten.
Sekundärkreis
Dieser Kühlmittelkreislauf führt nicht durch den Reaktor . Er bezieht die Wärme aus einem Wärmetauscher (z.B. Dampferzeuger ) vom Primärkreis . In den Dampferzeugern wird über zahlreiche dünnwandige Röhren die Wärme des Reaktors an den Sekundärkreis übergeben. Aufgrund des niedrigeren Druckes von etwa 70 bar wird im Sekundärkreis Dampf gebildet. Dieser leistet Arbeit an einer Turbine , wird abgekühlt, im folgenden Kondensator niedergeschlagen und wieder verflüssigt. Durch den zwischengeschalteten Sekundärkreis bei Druckwasserreaktoren sinkt die Wahrscheinlichkeit für die radioaktive Verseuchung der Turbine. Ein Siedewasserreaktor (SWR) besitzt keinen Sekundärkreis vor dem Kondensator. Im Druckwasserreaktor (DWR) herrscht eine strikte Trennung zwischen Primärkreislauf mit Reaktor und Sekundärkreislauf mit Turbine. Der Sekundärkreis kommt im Normalfall mit keiner Reaktorkomponente in Berührung. Er ist deshalb nicht radioaktiv (konventioneller Teil der Anlage).
Sekundärkreislauf
siehe Sekundärkreis
SI-Einheit
Système international d'unités , das internationale Einheitensystem, auch als metrisches System bezeichnet. In Österreich ist das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen für die Überwachung der Konsistenz und Eindeutigkeit der durch Übereinkommen festgelegten Einheiten zuständig.
Siedewasserreaktor
SWR
Im Siedewasserreaktor (SWR) dient Wasser als Kühlmittel und Moderator . Der SWR hat nur einen Kühlkreislauf. Beim Durchgang durch den Reaktorkern wird das Wasser erhitzt und verdampft. Im oberen Teil des Reaktordruckbehälters befindet sich der Dampfabscheider. Dort verdampft ein Teil des Kühlmittels und wird unter Druck zur Turbine geleitet. Das restliche Kühlmittel wird in den Reaktor zurückgeführt. Wegen des Dampfabscheiders im Druckbehälter müssen die Kontrollstäbe von unten her in den Reaktor eingeführt werden. Das verursacht sicherheitstechnische Schwierigkeiten da die Einführung der Regelstäbe aktiv gegen die Schwerkraft erfolgen muss und die Stäbe im Notfall nicht passiv in den Reaktor fallen können. Das Confinment eines SWR ist nur auf geringeren Druck ausgelegt und kann mit einem Vollcontainment eines DWR nicht mithalten. Der bei einem Leck entstehende Dampf wird in eine Wärmesenke (Wasserbecken) geleitet und abgekühlt. Weltweit werden etwa 85 SWR betrieben, vor allem in den USA, Japan und Deutschland. Störfälle treten vor allem im Reaktorkühlsystem und im Notkühlsystem auf. Nachteil der Siedewassertechnologie ist die verhältnismäßig große Freisetzung von Radioaktivität auch im Normalbetrieb. Die Turbinen werden mit Primärwasser bespeist. Wegen dem verhältnismäßig niederen Druck im Reaktorkreis (70 Bar) können keine sehr hohen Temperaturen erreicht werden. Dadurch ist der Gesamtwirkungsgrad einer solchen Anlage nicht besonders hoch. Mit der Entwicklung der Reaktortechnologie ist man vom SWR zunehmend abgekommen. Das fertig gestellte KKW Zwentendorf in Österreich, das niemals in Betrieb ging, wäre eine Siedewasseranlage.
Sievert
Sv
Sievert (Sv) gibt die Äqivalentdosis an. Sie berechnet sich aus der Energiedosis in Gray mal einem von der Strahlungsart abhängigen Bewertungsfaktor. Die natürliche Strahlenbelastung ist abhängig vom Ort und beträgt im weltweiten Durchschnitt etwa 2,4 mSv/a(Millisievert pro Jahr). Strahlenbelastungen werden wegen der relevanten Größenordungen für die Auswirkungen auf den Menschen üblich in Millisievert angegeben. Der LD50 -Wert für den Menschen beträgt etwa 4 Sv.
SIMO
Single Input Multiple Output
Die Signale werden bei diesem Verfahren über mehrere Antennen gesendet und über eine Antenne empfangen. Dies entspricht der Mobilfunksituation, wobei das Handy als Empfänger dient und die Basisstation (BS) als multiple Sendestation.
SMS
Short Message Service
Ist ein Telekommunikationsdienst zur Übertragung kurzer Nachrichtentexte (in der Regel nur 160 Zeichen), der für GSM entwickelt wurde und nun auch im Festnetz zur Verfügung steht. Die erste SMS wurde 1992 im Britischen Vodafone-Netz versendet. SMS war ursprünglich ein "Abfallprodukt" und wurde anfänglich kostenlos angeboten. Heute ist SMS ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für jeden Mobilfunkbetreiber.

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