Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Gstett’nführer online
Das Sonnenlicht in den verfärbten Blättern macht die Gstett’n auch im Herbst zu einem lohnenden Ziel. Zusätzlich sind Vögel in den kahlen Zweigen besonders gut zu beobachten. Malerische Stadtwildnisflächen sind im beliebten Gstett’nführer der WUA zu finden, der jetzt auch als Download zur Verfügung steht.

Umwelttipp der Woche

Fairtrade Schokolade – süßer Genuss mit gutem Gewissen       
In Kakaoplantagen sind die Löhne sehr niedrig, da am globalisierten Markt wenige große Süßwaren-Konzerne die Preise drücken. In manchen Ländern haben sich sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse gebildet und Kinderarbeit ist häufig. Die gute Nachricht: Es gibt inzwischen immer mehr Anbieter von qualitativ hochwertigster FAIRTRADE Schokolade.

Aufgaben der Atomschutzbeauftragten für Wien

Im Jahr 2002 hat die Umweltanwaltschaft auch die Rolle der Wiener Atomschutzbeauftragten übernommen. Folgende Aufgaben liegen in ihrem Bereich:

  • Mitverfolgen der Entwicklung der Atompolitik in Europa, im Besonderen in den Nachbarstaaten mit grenznahen Atomkraftwerken
  • Fachliche Beratung der Entscheidungsträger/innen der Stadt Wien und Erarbeitung von Stellungnahmen, Positionen und Forderungen in Atomfragen
  • Kooperation in Netzwerken und gemeinsamen Projekten mit Bürger/innen, Bürgerinitiativen, NGOs, Katastrophenschutz-Beauftragten und anderen Bundesländern
  • Einrichtung einer Informationsplattform für die Wiener Bevölkerung und eines Expertennetzwerks zu den Themen Atomschutz, Katastrophenschutz, Erneuerbare Energien
  • Unterstützung von Initiativen in den Nachbarstaaten zur Umstellung der Energieaufbringung und Erhöhung der Energieeffizienz (Energiepartnerschaften). In diesem Zusammenhang hat die WUA im Rahmen von Interreg die grenzüberschreitenden Projekte Direct (PDF 129 KB), SolarStrat und VIP Net mit der Region Bratislava organisiert.
  • Vertretung Wiens in Gesprächen mit dem Bund und den Nachbarstaaten (bilaterale Treffen)

Ziele der Atomschutzbeauftragten

Hauptziel ist ein Europa ohne Atomkraftwerke. Die Teilziele für die nächsten Jahre sind:

  • Einhaltung von Schließungsszenarien für veraltete Atomkraftwerke in den Nachbarstaaten
  • Einheitliche Sicherheitsstandards in Europa
  • Fachlich und inhaltlich hochwertige Information für die Wiener Bevölkerung und die Menschen in der Region Wien, Bratislava, Brno, Györ
  • Weitergabe von Wiener Erfahrungen zu Energieeffizienz und alternativer Energiegewinnung

Argumente der Atomschutzbeauftragten gegen Kernenergie 

  • Abfall aus Kernkraftwerken (verbrauchte Brennstäbe,...) sind radioaktiv und müssen zum Teil über hunderttausende Jahre sicher gelagert werden.
  • Unfälle in Kernkraftwerken können katastrophale Folgen nach sich ziehen. Wie in Tschernobyl bleiben große Gebiete praktisch ewig unbenutzbar. Für auch weiter entfernt lebende Menschen sind die Folgen durch eine erhöhte Anzahl von Krebserkrankungen und Missbildungen bei Kindern noch über viele Jahrzehnte gegenwärtig.
  • Die Kernenergie trägt weniger als 3 % zur Weltenergieversorgung bei. Selbst wenn man diesen Anteil nicht ausbaut, wird am Ende dieses Jahrhunderts kein Uran mehr vorhanden sein. Reaktoren mit anderen Brennstoffen (Plutonium, Thorium) haben ein vielfach höheres Unfallrisiko.
  • Aus den Abfällen der Kernenergie lassen sich die Rohstoffe für Atomwaffen gewinnen.
  • Der Uranbergbau hinterlässt große radioaktiv verseuchte Gebiete.
  • Die Kernenergie ist unter Einrechnung aller Kosten – welche heute nicht von den Verursachern sondern von der Allgemeinheit getragen werden – eine teure Energieform.
  • Der rechtliche Rahmen für die Kernenergie räumt dieser Energieform viele Sonderrechte ein und entzieht vielen Bereichen eine effektive und transparente Kontrolle.

Maßnahmen zum persönlichen Ausstieg aus der Atomenergie

CNFE - Cities for a Nuclear Free Europe (Städtenetzwerk für ein nuklearfreies Europa)

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