Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Wiener Hitzeratgeber
Die Stadt Wien beschäftigt sich im Rahmen des Klimaschutzprogramms auch mit der zunehmenden Erwärmung durch den Klimawandel und den möglichen Folgen für Wien. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe zu den möglichen, gesundheitlichen Folgen des Klimawandels hat die WUA auch an einem Wiener Hitzeratgeber mitgearbeitet. Dieser liefert praktische Tipps zu Vorsorge und Verhalten bei Hitze und informiert über Anlaufstellen der Stadt Wien.

Umwelttipp der Woche

Ökologischer Schuleinkauf
Die Einkaufsliste für den Schulbeginn ist lang. Wählen Sie der Gesundheit, der Umwelt und auch Ihrer Geldbörse zu Liebe umweltfreundliche Produkte. Kaufen Sie beispielsweise nur unlackierte Bleistifte und Buntstifte und achten Sie auf das CE-Kennzeichen. Es garantiert die Einhaltung der Grenzwerte für Schwermetalle. Weitere Tipps 

Allgemeines 

Der Standort Dukovany liegt im südöstlichen Teil der tschechischen Republik. Das Kernkraftwerk befindet sich ungefähr 100 Kilometer nördlich von Wien. Die Anlage umfasst vier WWER-440/213 Druckwasserblöcke sowjetischer Bauart, ein Zwischenlager für abgebrannten Kernbrennstoff und ein Lager für schwach- und mittelaktive Abfälle. Betreiber der Anlage ist das tschechische Energieunternehmen Ceske Energiticke Zavody (CEZ a.s.). Das Kernkraftwerk Dukovany war das erste kommerzielle Kernkraftwerk in der tschechischen Republik. Es wird (wie Temelin und die meisten konventionellen Kraftwerke in der Tschechischen Republik) von der CEZ a.s., einer zum Großteil staatlichen Aktiengesellschaft betrieben. 2002 stellte es unter der Berücksichtigung einer Teilleistung von Temelin etwa 15 Prozent des national erzeugten Stroms bereit. Der Standort Dukovany verfügt über vier Reaktoren von je 440 MWel (inklusive Eigenbedarf) mit einer Bruttogesamtleistung von 1.760 Megawatt elektrisch (netto zirka 1.650 MWel). Außerdem befindet sich ein Zwischenlager für abgebrannten Kernbrennstoff und schwach- und mittelaktive Abfälle in Dukovany. Das Kraftwerk wurde in zwei Doppelblöcken zwischen 1985 und 1987 unter sowjetischer Direktive, jedoch mit starker Einbeziehung der tschechischen Industrie (etwa Skoda) errichtet. Die Druckwasserreaktoren sind leichtwassergekühlte und ebenso moderierte WWER-440/213-Reaktoren sowjetischer Bauart. Sie sind vergleichbar mit den Blöcken von Paks (Ungarn) oder Bohunice-V2 beziehungsweise Mochovce (Slowakei). Es handelt sich um eine Weiterentwicklung eines älteren Typs, der schwerwiegende Sicherheitsmängel aufwies (siehe etwa Standorte in Bohunice-V1 oder Kozloduj). Einige davon konnten konstruktiv behoben werden. Dukovany ist das KKW mit der kürzesten Entfernung nach Wien (etwa 100 Kilometer).

Die Handhabung und (Zwischen-)Lagerung untersteht in Tschechien dem Ministerium für Industrie und Handel. Alle Verursacher/innen von radioaktivem Abfall müssen die Entsorungskosten anteilig bezahlen.

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