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Newsflash

Gstett’nführer - Wiens wilde Natur entdecken
Die Broschüre „Am Anfang war die Gstett’n – Wiener Stadtwildnisflächen“ ist reich bebildert und soll vor allem Kindern die Natur vor der Haustüre näher bringen. Die liebevoll illustrierte Broschüre zeigt, dass Stadtwildnis nicht nur Rückzugsraum von seltenen Tieren und Pflanzen, sondern auch ein faszinierender Abenteuerspielplatz sein kann. Der „Gstett’nführer“ der WUA kann kostenlos bestellt werden.

Umwelttipp der Woche

Das Gute liegt so nah - Das Blumenkisterl am Balkon
Das Fensterkisterl bietet auf kleinstem Raum die Möglichkeit, Wachsen und Vergehen im Laufe der Jahreszeiten zu erleben. Besonders Kinder haben hier auch in der Stadt die Chance, Pflanzen und Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Und frische Kräuter aus eigener Ernte sind immer eine willkommene Bereicherung für die Küche!
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UVP Mochovce 3 und 4 - skandalöse Vorgehensweise (05/2010)

Die offiziellen Stellen in Österreich müssen über die Medien erfahren, dass die slowakische UVP-Behörde ihren Standpunkt zu Mochovce 3 und 4 in aller Heimlichkeit erlassen hat. Die Vertreter Österreichs, die am 28. April 2010 noch an technischen Konsultationen zu sicherheitsrelevanten Fragen teilgenommen hatten, wurden in keiner Weise über die bevorstehende Erlassung des abschließenden Standpunktes zu Mochovce 3 und 4 informiert.

Die slowakischen Behörden machen damit klar, dass neue sicherheitsrelevante Erkenntnisse und ihre mögliche Bedeutung für die Umwelt aus den technischen Konsultationen für sie uninteressant sind. Wie die bereits während des UVP-Verfahrens fortgeführten Arbeiten zeigen, geht es anscheinend einzig und alleine um die rasche Genehmigung des Projektes, ohne Rücksicht auf die durch Sachargumente untermauerten Bedenken und offenen Fragen.

Die Fertigstellung der völlig veralteten Kernreaktoren wird offenbar als Prestigeobjekt gesehen. Sachargumente haben unter diesen Umständen wenig Platz. Auch haben bei einer derartigen Vorgehensweise Transparenz und rationale Entscheidungen das Nachsehen. Zumindest was das Verfahren zu Mochovce 3 und 4 anbelangt, ist es in der Slowakei noch ein weiter Weg bis nach Europa. Vorbildliche Verfahren in Bezug auf Transparenz und Offenheit, wie etwa jene zu neuen KKW in Finnland oder zum Ausbau des KKW Cernavodă in Rumänien, hätten hier den Slowakischen Behörden als Vorbild dienen können.

Ob die Slowakei für dieses unwürdige Schauspiel rund um die UVP zu Mochovce 3 und 4 Erklärungen liefern kann, wird sich bei den nächsten offiziellen Treffen zeigen. Neben der kuriosen und gefährlichen Absicht, veraltete Reaktortechnik aus den 1970-er Jahren im Jahr 2010 zu bauen, hat es Mochovce 3 und 4 jedenfalls geschafft, in Zukunft als Beispiel dafür zu dienen, wie ein UVP-Verfahren auf europäischem Niveau nicht abgewickelt werden soll.

Mehr Informationen:

Detailinformationen zum KKW Mochovce der WUA
UVP Mochovce 3 und 4 - Stellungnahme der WUA
KKW Mochovce - Beschwerde an die Europäische Kommission