Das Schulprojekt VIPNet hat sich „Energiesparen und Alternativenergieerzeugung“ zum Thema gemacht. Schulprojekte stellen ein sehr geeignetes Instrument zur Bewusstseinsbildung im Bereich Energie dar. Wie das Interreg-IIIA Projekt DIRECT, soll auch durch dieses Projekt SchülerInnen in der Slowakei und in Österreich der effiziente Umgang mit Energie näher gebracht werden. Das Projekt startete 2006 und dauerte ein Jahr. Die Wiener Umweltanwaltschaft übernahm die Kofinanzierung des Projekts. Projektpartner waren Global 2000, Südwind und die Arbeitsgemeinschat Erneuerbare Energie.
Im Rahmen des Projekts wurden auch Maßnahmen zur praktischen Verbreitung der Solarthermie in Österreich und der Slowakei gesetzt. So wurde in den Wiener Gemeindebezirken Liesing, Meidling und Donaustadt eine Solaraktion für KleingärtnerInnen durchgeführt.
Ende 2004 wurde das Interreg IIIA-Projekt „Direct“ für die Region Wien-Bratislava abgeschlossen. In einer länderübergreifenden Kooperation zwischen insgesamt sechs Schulen wurden 150 Kindern in drei unterschiedlichen Altersgruppen die Themen Strahlenschutz und erneuerbare Energien während eines ganzen Schuljahres nahe gebracht. Die WUA betreute die beteiligten LehrerInnen gemeinsam mit der slowakischen NGO „OMP“ und Global 2000. Modelle wurden gebastelt, Websites gestaltet, Schulausstellungen organisiert und alles durch mehrere gemeinsame Exkursionen abgerundet und in Projekttagebüchern dokumentiert. Darüber hinaus förderte die grenzüberschreitende Arbeitsweise persönliche Kontakte der Kinder ins Nachbarland.
In der Projektphase wurden die gesammelten Erfahrungen zur Konzeption von Schulunterlagen genutzt. Die Projektunterlagen zu erneuerbaren Energien wurden ins Slowakische übersetzt und vom Pädagogischen Institut in Bratislava und dem Ökozentrum in Kolarovo im Unterricht eingesetzt.
Atom4Kids
Abschlussbericht "Direct" (129-KB-PDF)