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Öko-Beschaffung der Stadt Wien in Sevilla präsentiert (08/2005)

Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 4.8.2005

Utl.: EU-Projekt CARPE für "verantwortungsvolle Einkaufsentscheidungen"

Wien (RK). Die Stadt Wien ist Partnerin im EU-Projekt CARPE ("Cities As Responsible Purchasers in Europe"), das Städte dabei unterstützen soll, ihre Beschaffung (Einkauf von Waren und Leistungen) an Aspekten der Nachhaltigkeit zu orientieren. Im Rahmen einer europaweiten Konferenz in Sevilla wurden nun die Ergebnisse vorgestellt und Best-practice-Beispiele aus den Partnerstädten - neben Wien noch Barcelona, Bilbao, Bonn, Brüssel, Lille, Lyon, Nantes, Oslo, Paris, Sevilla und Stockholm - präsentiert. Aufgrund der Vorreiterolle der Stadt Wien wurde die stellvertretende Leiterin des Projektes "ÖkoKauf Wien", DI Eva Persy, eingeladen, dessen Arbeit vorzustellen.

Städte haben aufgrund ihrer Rolle als Verbraucher, Versorger und Planungsinstanz die Möglichkeit, die umweltfreundliche und faire Herstellung von Produkten und damit die nachhaltige Nutzung und gerechte Verteilung von Ressourcen zu beeinflussen. Wichtigstes Projektziel ist es daher, für die in der Beschaffung tätigen Personen Werkzeuge zu entwickeln, die eine "nachhaltige Einkaufsentscheidung" (ökologisch, ökonomisch und sozial) ermöglichen.****

Zwtl.: "ÖkoKauf Wien" als Best-practice-Beispiel

An der Konferenz nahmen ExpertInnen der Verwaltung, Wissenschaft und Non Government Organisations (NGO's) aus ganz Europa teil. Darunter auch die stellvertretende Projektleiterin von "ÖkoKauf Wien", DI Eva Persy. Da die Stadt Wien mit ihrem Großprojekt "ÖkoKauf Wien" eine Vorreiterrolle in der umweltfreundlichen Beschaffung einnimmt, wurde sie eingeladen, das Wiener Projekt vorzustellen. Das Projekt - 1999 als Teil des Klimaschutzprogramms der Stadt Wien gestartet um den Einkauf von Produkten und Dienstleistungen stärker nach ökologischen Gesichtspunkten zu orientieren - fand bei den teilnehmenden ExpertInnen große Beachtung. Besonders die Tatsache, dass die im Rahmen des Projektes laufend erarbeiteten ökologischen Beschaffungskriterien verpflichtend anzuwenden sind, wurde als Vorzeigebeispiel einer konsequenten Umsetzung hervorgehoben.

Die auf der Konferenz vorgestellten Best-practice-Beispiele sowie allgemeine Informationen und Rahmenbedingungen einer verantwortungsvollen öffentlichen Beschaffung finden sich in einem Handbuch das im Herbst auch in deutscher Sprache vorliegen wird.

Die Konferenz war ein voller Erfolg: Mit der Vorstellung, Dokumentation und Verbreitung der Ergebnisse des EU-Projektes CARPE liegt es jetzt an den einzelnen Stadtverwaltungen, es den Projektpartnerstädten gleichzutun - ganz nach dem Motto "Einkaufen heißt entscheiden". (Schluss) ma