Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Wiener Hitzeratgeber
Die Stadt Wien beschäftigt sich im Rahmen des Klimaschutzprogramms auch mit der zunehmenden Erwärmung durch den Klimawandel und den möglichen Folgen für Wien. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe zu den möglichen, gesundheitlichen Folgen des Klimawandels hat die WUA auch an einem Wiener Hitzeratgeber mitgearbeitet. Dieser liefert praktische Tipps zu Vorsorge und Verhalten bei Hitze und informiert über Anlaufstellen der Stadt Wien.

Umwelttipp der Woche

Ökologischer Schuleinkauf
Die Einkaufsliste für den Schulbeginn ist lang. Wählen Sie der Gesundheit, der Umwelt und auch Ihrer Geldbörse zu Liebe umweltfreundliche Produkte. Kaufen Sie beispielsweise nur unlackierte Bleistifte und Buntstifte und achten Sie auf das CE-Kennzeichen. Es garantiert die Einhaltung der Grenzwerte für Schwermetalle. Weitere Tipps 

Die Kompetenz zur Schaffung von umweltrelevanten Normen kommt in Österreich dem Bund und den einzelnen Ländern zu. Auch wenn die Kompetenzverteilung zu Gunsten des Bundes gestaltet ist, z. B. UVP-G 2000 (329 KB-PDF) , AWG etc., gibt es eine Vielzahl von umweltbezogenen Landeskompetenzen, wie etwa den Naturschutz oder das Baurecht. Dies hat zur Folge, dass sich der Bereich der rechtlichen Regelungen, die man mit dem Begriff „Umweltrecht“ beschreiben kann, als äußerst inhomogen und zerklüftet darstellt.

 

Der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) ist eine generelle Planung, in der alle 6 Jahre die für die Entwicklung der Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse der Flussgebietseinheiten Donau, Rhein und Elbe anzustrebende wasserwirtschaftliche Ordnung in möglichster Abstimmung der verschiedenen Interessen dargestellt wird.

Die WUA hat sich zur Intelligenten Messgeräte-Anforderungs-Verordnung 2011 in einigen Punkten kritisch geäußert. Diese Verordnung regelt die zukünftige Einrichtung intelligenter Messgeräte für den Stromverbrauch (Smart Meter) in den Privathaushalten. Einer unserer Kritikpunkte betrifft die Datenübertragung dieser Messgeräte, die aus Sicht der WUA ausschließlich leitungsgebunden erfolgen soll. Eine funkbasierte Ansteuerung von Energiezählern ist auf Grund der damit zusätzlich verbundenen Quelle für elektromagnetische Felder im Wohnbereich dezidiert abzulehnen.

Der Erstentwurf des Ökostromgesetzes vom April 2011 wurde von den Interessensvertretungen der Windkraft- und Photovoltaikbetreiber und von den Umwelt-NGOs in der Luft zerrissen, worauf das für den Entwurf zuständige Wirtschaftsministerium noch einwenig nachgebessert hat. Dieser neue Entwurf wurde schließlich im Juli 2011 mit einer Zweidrittel-Mehrheit im Nationalrat beschlossen. Das Gesetz könnte im Idealfall am 1. Jänner 2012 in Kraft treten.

Die Novelle zum Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) bietet neue Möglichkeiten im Kampf gegen Feinstaub und Stickoxide. Insbesondere wird es möglich sein, sogenannte Umweltzonen einzuführen. Geplant ist eine Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge nach Euro-Abgasklassen. Diese Kennzeichnung soll bei Neufahrzeugen vom Hersteller und bei Fahrzeugen, die bereits in Verkehr sind, von einer Prüfstelle, ähnlich der Begutachtungsplaketten („Pickerl“), angebracht werden. Es obliegt den Landeshauptleuten Umweltzonen festzulegen, in denen die Einfahrt nur für bestimmte Euro-Abgasklassen erlaubt ist.

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