Naturhistorisches Museum
Burgring 7, 1010 Wien
Tel. +43 (1) 52177 595
E-Mail:
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Website: www.nhm-wien.ac.at
Das Naturhistorische Museum (NHM) wurde als wissenschaftliche Stätte gegründet und folgte von Beginn weg einem streng systematischen Forschungsansatz. Das Gebäude wurde von den Architekten G. Semper und C. Hasenauer auf der ehemals verkehrs- und militärisch genutzten Glacisfläche als Teil des sog. "Kaiserforums" errichtet.
Am 10. August 1889 wurde es feierlich durch Kaiser Franz Joseph I. eröffnet. Er stellte das Museum unter das Motto "Dem Reiche der Natur und seiner Erforschung".
Maria Theresia machte die K.K. Forschungsstätte dem Volk zugänglich. Seit damals wird der stetig wachsende Sammlungsbestand – aktuell besitzt das Museum über 20 Mio. Objekte – in immer neuen Dauer- und Wechselausstellungen – gezeigt.
Das Museum - eine kulturhistorische KostbarkeitDas Zusammenspiel von Gebäude, Figuren- und Gemäldeschmuck, von Mobiliar und kostbaren Ausstellungsstücken ist weitgehend im Originalzustand erhalten geblieben. Mittels moderner Ausstellungstechnik gelingt eine zeitgenössische Präsentation ohne Zerstörung historischer Strukturen. Das NHM wurde deshalb im Jahr 2001 zu einem der 10 besten Museen der Welt gewählt.
Berühmte und unersetzbare Exponate, etwa die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf, die vor über 200 Jahren ausgestorbene Stellersche Seekuh, riesige Saurierskelette und vieles mehr zählen zu den Höhepunkten eines Rundganges durch 39 weiträumige Schausäle. 8.700 m2 Schausäle führen unsere Besucher auf eine Reise durch die Geschichte unserer Erde, die atemberaubende Vielfalt der Natur und bis zum Ursprung menschlicher Kultur.
Das NHM ist heute eine wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts und hat als Zielsetzung "Bewahrung, Ausbau, wissenschaftliche Erschließung, Verwaltung und Präsentation des Sammlungsgutes in natur- und/oder kulturgeschichtlichem Kontext".
Unsere Kollegenaus den Fachbereichen Geologie und Paläontologie, Mineralogie und Petrographie, Karst- und Höhlenkunde, Botanik und Zoologie, Anthropologie und Prähistorik, Ökologie sowie „Archiv und Wissenschaftsgeschichte“ arbeiten nach aktuellen fachlichen und museologischen Erkenntnissen und Methoden an Forschungsprojekten und Beratungen und geben wissenschaftliche Stellungnahmen und Publikationen heraus.
Unsere stark öffentlichkeitsorientierten Bereiche sind die Abteilungen "Ausstellung und Bildung", "Bibliotheken" sowie "Public Relations und Marketing", die besonders mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendlichen- sowie der Erwachsenenbildung zusammenarbeiten. Wir wollen erreichen, dass das NHM ebenso als Ort der Begegnung aller Altersgruppen und Bildungsschichten der Gesellschaft wie als Bereich für Wissenschaft und Forschung aufgefasst wird.
Wesentlich ist uns die lebendige und zeitgemäße Auseinandersetzung mit kultur- und naturgeschichtlichen Phänomenen und Zeugnissen in einem zeitgemäßen ökologisch-evolutiven Zusammenhang. Konsequenterweise haben wir uns für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach entschieden und unsere Außenstelle, das Nationalparkhaus der Jugend in Petronell, als ökologisches Musterhaus ausgeführt (mit Sonnenkollektoren, Hackschnitzelheizung, Grauwassernutzung und jahreszeitenbezüglicher Raumklimalösung).