Donaukanal
Die Ufer des Donaukanals waren lange Zeit wenig geschätzte Gstett'n. In den 50er und 60er Jahren wurden sie gärtnerisch gestaltet. Heute sind die Uferpromenaden wichtige Naherholungsräume. Als Gstett’n kann man eigentlich nur mehr jene Abschnitte bezeichnen, die selten gepflegt werden. Hier wachsen Holunder, Brennnesseln und andere nährstoffliebende Pflanzen. Zwischen den Ritzen der Uferbefestigung keimen Bäume (Birken, Schwarzpappeln, Schwarzerlen und sogar Platanen), deren Samen durch Wind und Hochwasser dorthin gelangen. Zwischen Franzensbrücke und Stadionbrücke wurde am Flussufer ein Gehweg errichtet. Zwischen diesem und der Wasserlinie darf sich die Vegetation natürlich entwickeln. Am Ufer wurden einige Sand- und Schotterbänke angelegt, deren Vegetation sich mit dem Wasserstand verändert. Zwischen Rotundenbrücke und Stadionbrücke wurde die Böschung oberhalb vom Gehweg mit einer Trockenmauer abgefangen, die in den Ritzen Platz für Pflanzen und Tiere bietet.

