Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Von Schlafmützen und Fernreisenden: Tiere und Pflanzen im Winter
Der Winter: kurze Tage, wenig Sonnenlicht und kaum Nahrung, aber eisige Kälte und Frost. Wie schaffen es die Tiere und Pflanzen im Winter zu überleben? Wo verstecken sie sich? Frieren sie? Was fressen sie eigentlich? Und was können wir tun um die Tiere und Pflanzen auch im Winter zu unterstützen? Weiter ...

Umwelttipp der Woche

Keine Desinfektion im Haushalt
Der routinemäßige Einsatz von Desinfektionsmitteln im Haushalt ist unnötig und zudem mit Risiken behaftet. Störungen unserer natürlichen Hautflora oder Allergien könnten die Folgen sein. Insbesondere Kleinkinder sind gefährdet. Die Anwendung sanfter Wasch- und Reinigungsmittel ist für den Privatgebrauch völlig ausreichend. Mehr Informationen

Rund 250 Kilometer in südöstlicher Richtung und rund 400 Flusskilometer stromabwärts von Wien liegt das einzige ungarische Kernkraftwerk Paks. Zur Zeit läuft die UVP für die Errichtung von zwei neuen Reaktoren am Standort. Bei den neuen Reaktoren soll es sich um Reaktoren des Typs AES 2006 (WWER-1200) in der Variante des St. Petersburger Planungsbüros von Rosatom handeln. Diese Reaktoren stellen eine Weiterentwicklung der sowjetischen Druckwasserreaktorbaulinie WWER dar. Die neuen Reaktoren verfügen über eine elektrische Leistung von jeweils 1,2 GW.

Im KKW Paks sind vier Reaktoren des sowjetischen Typs WWER 440-213 in Betrieb. Die Reaktoren wurden zwischen 1983 und 1987 in Betrieb genommen. Die Reaktoren haben nach Leistungserhöhungen nun eine elektrische Leistung von je rund 0,5 GW. Nach einer bewilligten Laufzeitverlängerung über die ursprünglich geplanten 30 Jahre Betriebszeit soll der letzte Reaktor vorläufig im Jahr 2032 abgeschaltet werden. Derzeit sind rund 40 % der Stromerzeugungskapazitäten Ungarns in Paks konzentriert.

Die WUA hat gemeinsam mit allen Österreichischen Umwelt- und Naturschutzanwaltschaften eine Stellungnahme zum Projekt der neuen Reaktoren in Paks verfasst, in welcher auch auf die speziell negativen Auswirkungen des Projektes auf Fauna und Flora eingegangen wird. Ebenso hat die WUA als Atomschutzbeauftragte der Stadt Wien gemeinsam mit den jeweils zuständigen Abteilungen in den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg eine Fachstellungnahme zum UVP-Verfahren abgegeben.

Mehr Informationen:

Stellungnahme aller Umwelt- und Naturschutzanwaltschaften Österreichs (200-KB-PDF)

Stellungnahme der Atomschutzbauftragten für die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien (330-KB-PDF)

KKW Paks - Detailbeschreibung der WUA

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