Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Marion Jaros berichtet in unserem Blog über die Entwicklung der Schmetterlingswiese im Donaupark. Durch 15 Jahre sanfte und ökologische Pflege mit einer einjährigen Mahd und vielen helfenden Händen hat sich auf dem ursprünglichen Hektar Kleefeld eine bunte Blumenwiese mit fast 200 verschiedenen Pflanzenarten entwickelt. Letzte Woche haben einige Kolleg/innen aus der WUA und Verwandte einer Kollegin zusammen geholfen, um in ihrer Freizeit die vielen tausend Quadratmeter zu heuen. Zum Blog "Helfende Hände für den Naturschutz"

Umwelttipp der Woche

Fairtrade Schokolade – süßer Genuss mit gutem Gewissen       
In Kakaoplantagen sind die Löhne sehr niedrig, da am globalisierten Markt wenige große Süßwaren-Konzerne die Preise drücken. In manchen Ländern haben sich sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse gebildet und Kinderarbeit ist häufig. Die gute Nachricht: Es gibt inzwischen immer mehr Anbieter von qualitativ hochwertigster FAIRTRADE Schokolade.

Die Kompetenz zur Schaffung von umweltrelevanten Normen kommt in Österreich dem Bund und den einzelnen Ländern zu. Auch wenn die Kompetenzverteilung zu Gunsten des Bundes gestaltet ist, z. B. UVP-G 2000 , AWG etc., gibt es eine Vielzahl von umweltbezogenen Landeskompetenzen, wie etwa den Naturschutz oder das Baurecht. Dies hat zur Folge, dass sich der Bereich der rechtlichen Regelungen, die man mit dem Begriff „Umweltrecht“ beschreiben kann, als äußerst inhomogen und zerklüftet darstellt.

 

Mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger wenden sich gegen die Entmachtung der Umweltanwaltschaften
Angesichts des massiven drohenden Artenschwunds und des zunehmenden Nutzungsdrucks auf natürliche Lebensräume ist unverständlich, warum man die Umweltanwaltschaft als verlässliche und unparteiische Stimme für Natur und Umwelt in der laufenden Novellierung des Oberösterreichischen Naturschutzgesetzes schwächt.

Biodiversität stützt die Wirtschaft, Nahrungsmittelsicherheit und Lebensqualität
Am 9. und 10. Mai 2019 fand der halbjährliche Erfahrungsaustausch der Umweltanwaltschaften der Bundesländer in Wien statt. Zwei der Hauptarbeitsbereiche der Umweltanwaltschaften, der Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen und die Artenvielfalt, haben gerade in dieser Woche internationale Beachtung gefunden.

Erfreulicherweise hat auch die Tageszeitung Der Standard am 11. Jänner 2019 über die Petition „Die Natur braucht eine Stimme! Gegen die Entmachtung von Umweltanwaltschaften!" berichtet. Zum Standard-Artikel

Die Umweltanwältinnen und Umweltanwälte aller Bundesländer haben eine gemeinsame Stellungnahme zum Begutachtungsentwurf betreffend das Landesgesetz, mit dem das Oberösterreichische Natur- und Landschaftsschutzgesetz 2001, das Oberösterreichische Nationalparkgesetz und das Oberösterreichische Umwelthaftungsgesetz geändert werden soll (OÖ Natur- und Landschaftsschutzgesetznovelle 2019) abgegeben.

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