Benedikt Heger, Wiener Umweltanwaltschaft
Passend zum Tag der Hülsenfrüchte am 10. Februar stellen wir hier ein veganes Chilirezept vor. So wärmen wir im Winter den Körper von innen.
Hülsenfrüchte haben viele Vorteile: Sie sind eine hervorragende Quelle für pflanzliches Eiweiß, enthalten B-Vitamine und Mineralstoffe, wie Magnesium, Kalium, Eisen und Zink. Sie sind beim Kochen vielseitig einsetzbar und sorgen für Abwechslung. Hülsenfrüchte sind auch gut fürs Klima: Denn, sie gedeihen auch auf kargem Boden, binden dabei Stickstoff und verbrauchen, besonders im Vergleich mit tierischen Proteinen, wesentlich weniger Ressourcen.
Gerade in der kalten Jahreszeit sind Hülsenfrüchte eine hervorragende Basis, da sich damit hervorragende, wärmende und nahrhafte Speisen kreieren lassen, wie auch das Chili sin Carne, das wir hier vorstellen möchten.
Lassen Sie es sich gut schmecken!
Einkaufsliste:
o 1 EL Olivenöl
o 1 Zwiebel, gewürfelt
o 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
o 1 rote Paprika, gewürfelt
o 1 gelbe Paprika, gewürfelt
o 2 Karotten, gewürfelt
o 1 Zucchini, gewürfelt
o 250 g Kidneybohnen, abgetropft und abgespült
o 250 g schwarze Bohnen, abgetropft und abgespült
o 400 g stückige Tomaten
o 250 g Mais (optional)
o 1-2 TL Paprikapulver (geräuchert für extra Geschmack)
o 1 TL Kreuzkümmel
o 1 TL Chili-Pulver (je nach gewünschtem Schärfegrad anpassen)
o 1/2 TL Oregano
o 1 TL Zucker (optional, um die Säure der Tomaten auszugleichen)
o Salz und Pfeffer nach Geschmack
o 250 ml Gemüsebrühe
o 1-2 EL Tomatenmark
o Saft von 1 Limette oder Zitrone
o Frische Koriander- oder Petersilienblätter zum Garnieren
o Optional: Ein paar frische Chilischoten für extra Schärfe
Zubereitung:
1. Gemüse anbraten:
In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin 2-3 Minuten anbraten, bis sie weich und duftend sind. Die Paprika, Karotten und Zucchini hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze weitere 5-7 Minuten anbraten, bis das Gemüse leicht weich wird.
2. Gewürze hinzufügen:
Paprikapulver, Kreuzkümmel, Chili-Pulver und Oregano zum Gemüse geben. Alles gut umrühren, damit die Gewürze gleichmäßig verteilt sind und kurz anrösten (ca. 1-2 Minuten), damit die Aromen entfaltet werden.
3. Tomaten und Bohnen hinzufügen:
Die stückigen Tomaten, Tomatenmark, schwarze Bohnen, Kidneybohnen und den Mais (falls gewünscht) hinzufügen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und gut umrühren.
4. Kochen lassen:
Das Chili zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und das Chili bei niedriger Hitze etwa 20-30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich und die Aromen gut miteinander verschmolzen sind. Zwischendurch immer wieder umrühren.
5. Abschmecken:
Das Chili mit Salz, Pfeffer, Zucker (falls gewünscht) und dem Saft der Limette oder Zitrone abschmecken, um den Geschmack zu verfeinern. Falls Sie mehr Schärfe möchten, können Sie noch frische Chilischoten oder mehr Chili-Pulver hinzufügen.
6. Servieren:
Das Chili sin Carne in Schalen anrichten und nach Belieben mit frischen Kräutern wie Koriander oder Petersilie garnieren.
Dazu passt wunderbar Reis, frisches Brot, Guacamole, veganer Joghurt oder sogar eine Handvoll Tortilla-Chips für extra Crunch.
Tipps:
Variationen: Auch andere Hülsenfrüchte, wie weiße Bohnen oder Linsen können verwendet werden, um das Chili noch abwechslungsreicher zu gestalten.
Würze anpassen: Je nach Geschmack kann das Chili auch mit weiteren Gewürzen wie Zimt, Lorbeerblättern oder sogar einer Prise Kakao oder Zartbitterschokolade für eine besondere Tiefe verfeinert werden.
Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!
© Fotos: Katharina Kummerer
