Stadtrat Czernohorszky: „Strahlenschutzstandards dürfen nicht politischen Interessen geopfert werden“
17. Wiener Nuklearsymposium warnt vor Abkehr von bewährten Standards im Strahlen- und Klimaschutz
(aus der Rathauskorrespondenz vom 26.09.2026)
Vorige Woche diskutierten international anerkannte Fachleute beim 17. Wiener Nuklearsymposium im Wiener Rathaus die gesundheitlichen Auswirkungen niedriger Dosen ionisierender Strahlung. Die von der Wiener Umweltanwaltschaft und der BOKU-Universität organisierte Veranstaltung erhielt durch die Politik der aktuellen US-Regierung besondere Brisanz. Denn die USA stellen international etablierte Strahlenschutzkonzepte infrage und bauen in vielen Bereichen Umwelt- und Gesundheitsstandards ab. So hat die US-Regierung veranlasst, das Linear-No-Threshold-Modell (LNT) neu zu bewerten: Dieses Modell geht davon aus, dass jede zusätzliche Strahlendosis auch mit einem zusätzlichen gesundheitlichen Risiko verbunden ist.
Wiener Nuklearsymposium: Auswirkungen von Niedrigdosis-Strahlung (09/2026)
Welche gesundheitlichen Auswirkungen haben bereits niedrige Dosen ionisierender Strahlung? Mit dieser kontrovers diskutierten Frage beschäftigt sich das diesjährige Wiener Nuklearsymposium am 18. September 2026.
Mach mit bei der Earth Night 2026 (09/2026)
Die Earth Night ist ein jährlich stattfindender Aktionstag gegen Lichtverschmutzung. Weltweit werden Menschen dazu aufgerufen, Beleuchtungen ab Einbruch der Dunkelheit abzuschalten oder zu dimmen, um ein Zeichen für den Erhalt der natürlichen Nacht zu setzen. In diesem Jahr findet die Earth Night am 11. September 2026 statt.
Mooswände – die grüne Täuschung (08/2026)
Zunehmend kann der Einsatz von Mooswänden in Geschäften, Gastronomie bzw. im öffentlichen Raum beobachtet werden. Zahlreiche Unternehmen werben mit den positiven Eigenschaften von künstlich geschaffenen Wänden und Bildern aus Moos – insbesondere sollen sie zur Stressreduktion, Konzentrationssteigerung sowie Regulation der Luftfeuchtigkeit beitragen.
