Konferenz der Umweltanwaltschaften in Salzburg (10/2026)
Am 1. und 2. Oktober trafen sich die Umweltanwaltschaften aller neun Bundesländer am Gaisberg in Salzburg um aktuelle Entwicklungen im Umweltbereich zu besprechen und gemeinsame Aktivitäten und Stellungnahmen abzustimmen. Diskutiert wurden unter anderem der Entwurf des österreichischen Wiederherstellungsplans, die UVP-G-Novelle und die Beteiligung an einer europäischen Initiative zur Eigenrechtsfähigkeit der Natur.
Neue Studie untersucht ungelöste Risiken internationaler Kooperationen bei der Lagerung radioaktiver Abfälle (10/2026)
Was geschieht mit radioaktiven Abfällen, wenn ein Staat nicht über die notwendigen Anlagen, Kenntnisse oder finanziellen Mittel für deren Behandlung und Endlagerung verfügt? Eine im Auftrag der Wiener Umweltanwaltschaft erstellte Studie des Österreichischen Ökologie-Instituts untersucht sogenannte „Shared Solutions“. Dabei geht es um bilaterale oder multinationale Lösungen für den Umgang mit radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen.
Stadtrat Czernohorszky: „Strahlenschutzstandards dürfen nicht politischen Interessen geopfert werden“
17. Wiener Nuklearsymposium warnt vor Abkehr von bewährten Standards im Strahlen- und Klimaschutz
(aus der Rathauskorrespondenz vom 26.09.2026)
Vorige Woche diskutierten international anerkannte Fachleute beim 17. Wiener Nuklearsymposium im Wiener Rathaus die gesundheitlichen Auswirkungen niedriger Dosen ionisierender Strahlung. Die von der Wiener Umweltanwaltschaft und der BOKU-Universität organisierte Veranstaltung erhielt durch die Politik der aktuellen US-Regierung besondere Brisanz. Denn die USA stellen international etablierte Strahlenschutzkonzepte infrage und bauen in vielen Bereichen Umwelt- und Gesundheitsstandards ab. So hat die US-Regierung veranlasst, das Linear-No-Threshold-Modell (LNT) neu zu bewerten: Dieses Modell geht davon aus, dass jede zusätzliche Strahlendosis auch mit einem zusätzlichen gesundheitlichen Risiko verbunden ist.
Wiener Nuklearsymposium: Auswirkungen von Niedrigdosis-Strahlung (09/2026)
Welche gesundheitlichen Auswirkungen haben bereits niedrige Dosen ionisierender Strahlung? Mit dieser kontrovers diskutierten Frage beschäftigt sich das diesjährige Wiener Nuklearsymposium am 18. September 2026.
