Dula Feichter, Wiener Umweltanwaltschaft

Die Versorgung mit Lebensmitteln ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Ein Sprung in den Supermarkt und schnell ist das Einkaufswagerl voll. Leider werden Tag täglich tonnenweise eingekaufte Lebensmittel entsorgt, weil sie bestimmten Erwartungen nicht entsprechen, abgelaufen sind oder einfach unnötig gekauft worden sind. Wäre uns in den Sinn gekommen, ein Drittel der von uns eingekauften Lebensmittel gleich in die Abfalltonne zu werfen? Nein? Laut WHO werden jährlich weltweit ein Drittel der Lebensmittel verschwendet.

Dula Feichter, Wiener Umweltanwaltschaft 

Wer kennt sie nicht, die dunklen Genossen mit ihrem heiseren Gekrächze und einem stechenden Blick – die Krähen! Sie sind nützlich, wichtig für die Naturkreisläufe, haben aber leider ein Imageproblem. Viele Menschen sehen in den Krähen leider oft nur einen Störenfried und sind eher feindlich gegenüber Krähen eingestellt, insbesondere in der Brutzeit, wenn Krähen ihren Nachwuchs unerschrocken verteidigen.

Wilfried Doppler, Wiener Umweltanwaltschaft

Als Ausgleich zum Homeoffice umrunde ich gerne das Mühlwasser. Dabei ärgere ich mich jedes mal über den Müll, der jetzt vor dem Laubaustrieb besonders gut zu sehen ist. Offensichtlich werden nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“ vor allem Dosen und Flaschen besonders gerne in dichten Strauchbeständen „entsorgt“. Dabei gibt es am Mühlwasser wirklich ausreichend Mistkübel.

Wilfried Doppler, Wiener Umweltanwaltschaft

Als Ausgleich zum Homeoffice spaziere ich mit meiner Frau mehrmals die Woche an der Neuen Donau von der Steinspornbrücke bis zur Walulisobrücke. Das klingt nicht sonderlich aufregend, aber viele Wienerinnen und Wiener nutzen die Strecke, um sich die Beine zu vertreten. Wir genießen die unterschiedlichen Stimmungen am Wasser, egal ob es sonnig und windstill oder bewölkt und windig ist. Das Gefühl der Weite und die Wellen heben immer die Stimmung, was nicht nur im Lockdown erbaulich ist.

Mag. Julia Gadinger-Kromp, Wiener Umweltanwaltschaft

Mein erster Kontakt mit der Wiener Umweltanwaltschaft fand vor 15 Jahren in Form eines Praktikums statt. In der Folge befasste ich mich unter anderem im Rahmen meiner Tätigkeit bei der Wiener Umweltschutzabteilung im Bereich UVP mit umweltrechtlichen Themen. Nun schließt sich der Kreis und ich freue mich sehr, das Team der WUA seit Ende 2020 bei dem tatkräftigen Einsatz für vielfältige Umweltschutzthemen unterstützen zu können.

Iris Tichelmann, Wiener Umweltanwaltschaft

An einem warmen Sommerabend Anfang Juli waren mein Freund Leo und ich Abendessen. Der Heimweg sollte eine Überraschung bereithalten: aus einem kleinen Spaziergang wurde ein langer Abend voller Fledermäuse und Vögel. Durch unsere Entdeckung konnten ihre bedrohten Brutplätze und Quartiere in luftiger Höhe, also die „Zimmer mit Aussicht“, erhalten werden.

Dominik Schreiber, Wiener Umweltanwaltschaft (Leiter der „ÖkoKauf Wien“ Arbeitsgruppe Elektrogeräte)

Aus dem Arbeitsalltag der WUA
Es ist schon ein sehr cooles Programm der Stadt, an dem wir da mitarbeiten. „ÖkoKauf Wien“. Ganz im Sinne von Umweltschutz, Klimaschutz und Schonung endlicher Ressourcen erarbeiten wir in der Arbeitsgruppe Elektrogeräte Einkaufskriterien für Büro- und Haushaltsgeräte.

Wilfried Doppler, Wiener Umweltanwaltschaft

Als langjähriger Ganzjahresradler freue ich mich immer wieder über Verbesserungen bei der Fahrradtechnik, leider hat der Fortschritt manchmal auch negative Seiten. Ein Beispiel dafür ist die Fahrradbeleuchtung, die sich in den letzten Jahren rapide entwickelt hat.

Wilfried Doppler, Wiener Umweltanwaltschaft

Dass die Lichtverschmutzung in Wien in den letzten Jahren zugenommen hat merke ich auch an den vermehrt eintreffenden Hilferufen verzweifelter BürgerInnen. Selten stört die Straßenbeleuchtung, die ja zu einem guten Teil bereits auf moderne Full-Cut-Off Leuchten umgerüstet ist. Die meisten Probleme gibt es mit Geschäfts- und Effektbeleuchtungen an Fassaden, hier kann die Umweltanwaltschaft vielfach über die Gewerbebehörde oder durch ein direktes Gespräch mit den Betreibern helfen. Im privaten Bereich ist die Intervention meist aufwändiger, weil sich Hausverwaltungen vielfach mit widerstreitenden Interessen der Mieter konfrontiert sehen.

Dula Feichter, Wiener Umweltanwaltschaft

Der Wiener Zentralfriedhof ist nicht nur ein besinnlicher Ruheort, sondern bietet auch einen ungestörten Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, etwa für Feldhamster, Rehe und zahlreiche Singvögel, aber auch viele Pflanzen.

Marion Jaros, Wiener Umweltanwaltschaft

Im Rahmen meiner Arbeit für die Wiener Umweltanwaltschaft konnte ich schon im Jahr 2004 im Wiener Donaupark eine wunderbar vielfältige Schmetterlingswiese initiieren. Durch die tolle Mithilfe von so vielen, lieben Menschen mit einem Herzen für die Natur, wurde mir damit gleichzeitig ein Kindertraum erfüllt. Beispielsweise haben letzte Woche einige liebe Kolleg/innen aus der WUA, mein Mann und meine Schwiegertochter zusammen geholfen, um in ihrer Freizeit die vielen tausend Quadratmeter zu heuen. Anlass genug, auch einmal offiziell DANKE zu sagen und euch die Wiese und ihre vielen Bewohner vorzustellen, sowie die Art der Pflege, welche die Wiese so artenreich werden ließ.

Dula Feichter, Wiener Umweltanwaltschaft

Wer kennt sie nicht, achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, sie sind leider zu einem unschönen alltäglichen Anblick geworden. Allein auf meinem Weg zur Arbeit sehe ich täglich unzählige, am Boden liegende Zigarettenstummel und das sogar auf den Kinderspielplätzen. Sie vermüllen unsere Gehwege, Parks, Spielplätze, Berge, Gewässer und Ufer, mit einem Wort sie sind überall zu finden.

Iris Tichelmann, Wiener Umweltanwaltschaft

„Heute ist das Licht perfekt, da wirst du kaum Schatten unter den Augen haben“, stellt mein Kollege und Kameramann Wilfried Doppler sachlich fest. Es ist sonnig und heiß, aber auch leicht bewölkt, sodass ich gut ausgeleuchtet bin, wenn ich mich richtig hinstelle. Aber wie steht man richtig? Aufrecht, aber nicht zu steif, locker, aber nicht herumzappeln, lächelnd, aber nicht grinsend. „Und los geht’s, die Kamera läuft...“

Dula Feichter, Wiener Umweltanwaltschaft

Es wird immer heißer in der Stadt, die Hitzespirale dreht sich immer mehr nach oben. In den letzten paar Tagen ist dies sehr spürbar geworden. Sommerliche Überwärmung ist leider keine Prognose mehr, sondern Realität geworden. Der Klimawandel ist nicht leiser geworden, sondern schreitet mit riesigen Schritten voran.

Iris Tichelmann, Wiener Umweltanwaltschaft

Über mir zwitschern Amseln und Stieglitze, Spechte klopfen auf Baumstämme und das Laub raschelt im Wind. Hinter dem Gebüsch kann ich den Lärm einer Baustelle ausmachen, doch das stört mich nicht. Alles ist so grün und wild, es wirkt überhaupt nicht gepflegt und das liebe ich sehr! Wenn sich die Natur entfalten kann, dann gibt es so viel zu beobachten!

Wilfried Doppler, Wiener Umweltanwaltschaft

Man kennt sie als Wiens beliebtestes Badegewässer, sie ist international bekannt als Location von Europas größtem Musikfestival und sie ist als Anlage für Radfahrer, Skater, Jogger und andere Sportler nicht mehr wegzudenken. Die Donauinsel ist das „grüne Herz Wiens“.

Dominik Schreiber, Wiener Umweltanwaltschaft

Der Laderaum vor mir sieht ziemlich groß aus! Da passen meine Roll-Ups, die Unterlagen zum Verteilen, die Transparente und Tischwimpeln, und auch alle anderen Sachen, die ich für die Veranstaltung benötige, locker hinein, denke ich mir. Und das Einladen beginnt.

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