Dominik Schreiber, Wiener Umweltanwaltschaft
Vier Mitarbeiter*innen der WUA haben in ihrer Freizeit wieder achtlos weggeworfene Abfälle am Ufer und in der Umgebung des Donaukanals gesammelt und entsorgt.
Ausgestattet mit Schutzhandschuhen, gelben Westen, Müllgreifern und Säcken wurde wieder der Bereich rund um den Fahrrad-Fußgänger-Steg hinterm Amtshaus Muthgasse („Nussdorfer Steg“) von Müll befreit. Und obwohl durchs Einwegpfand deutlich weniger Dosen und Plastikflaschen gefunden wurden als früher, sammelte die Gruppe mehrere Säcke Abfälle. Ein Kollege spezialisierte sich auf das Einsammeln weggeworfener Zigarettenstummel. In nur etwas mehr als einer Stunde füllte er einen Drei-Liter-Kübel randvoll – das sind etwa 600 Zigarettenstummel.
Ihr Beitrag für Umweltschutz bereitete den Mitarbeiter*innen ein gutes Gefühl. Er zeigt aber auch, dass Bewusstseinsbildung in diesem Themenbereich immer noch sehr wichtig ist.
Ein mögliches Motto für saubere Uferböschungen, Wanderwege, Wiesen und Bäche in Wien wäre: „Ab heute nichts mehr achtlos wegwerfen und auf Wegen im Wald, in Parks, auf Wiesen und an Gewässern jedes Mal zumindest ein Stück Abfall aufheben und richtig entsorgen.“
Weitere Informationen:
Frühjahrsputzaktion: "Wien räumt auf"
© Fotos: Katharina Kummerer
