Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Marion Jaros berichtet in unserem Blog über die Entwicklung der Schmetterlingswiese im Donaupark. Durch 15 Jahre sanfte und ökologische Pflege mit einer einjährigen Mahd und vielen helfenden Händen hat sich auf dem ursprünglichen Hektar Kleefeld eine bunte Blumenwiese mit fast 200 verschiedenen Pflanzenarten entwickelt. Letzte Woche haben einige Kolleg/innen aus der WUA und Verwandte einer Kollegin zusammen geholfen, um in ihrer Freizeit die vielen tausend Quadratmeter zu heuen. Zum Blog "Helfende Hände für den Naturschutz"

Umwelttipp der Woche

Soll ich Dir einheizen?
Wer beim Heizen und Lüften folgende Tipps beachtet, kann seine Heizkosten deutlich senken:
1. In der Heizperiode nur Stoßlüften: Möglichst viele Fenster für wenige Minuten ganz öffnen.
2. Räume nicht überheizen: Thermostatventile an den Heizkörper anbringen und jeweils nur Wunschtemperatur (meist zwischen „3“ und „4“ auf der Skala) einstellen.

Die Natur stellt der menschlichen Gesellschaft eine Vielzahl von Leistungen wie Nahrungsmittel, Fasern, Brennstoffe, sauberes Wasser, gesunde Böden, Schutz vor Überschwemmungen, Schutz gegen Bodenerosion, Arzneimittel, Kohlenstoffspeicherung (wichtig im Kampf gegen den Klimawandel) und noch viele andere mehr zur Verfügung. Obwohl unsere Lebensqualität von diesen Dienstleistungen der Ökosysteme abhängt, sind sie kostenlose öffentliche Güter, die marktwirtschaftlich nicht berücksichtigt werden. Das führt dazu, dass Bevölkerungswachstum, Ernährungsgewohnheiten, Urbanisierung und in Konsequenz der Klimawandel die biologische Vielfalt massiv belasten.

Ein Großteil der Dienstleistungen von Ökosystemen und der biologischen Vielfalt wird in „armen“ Staaten genutzt. Zu den am stärksten betroffenen Erwerbsbereichen gehören die Subsistenzlandwirtschaft, die Viehzucht, die Fischerei und die informelle Waldwirtschaft – ein Großteil der Armen der Welt sind auf sie angewiesen.

Die Miteinbeziehung des wahren Werts der biologischen Vielfalt und der ökosystemaren Dienstleistungen in politische Entscheidungen ist das oberste Ziel des TEEB-Reports. Bewertungsmodelle können das Verhältnis zwischen den Leistungen der Natur und den wirtschaftlichen Gütern aufzeigen und damit den Wert der Biodiversität an sich in der Wahrnehmung der Bevölkerung verankern und schließlich zu einem Umdenken führen.

Mehr Informationen:

The Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB)

 

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