Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Von Schlafmützen und Fernreisenden: Tiere und Pflanzen im Winter
Der Winter: kurze Tage, wenig Sonnenlicht und kaum Nahrung, aber eisige Kälte und Frost. Wie schaffen es die Tiere und Pflanzen im Winter zu überleben? Wo verstecken sie sich? Frieren sie? Was fressen sie eigentlich? Und was können wir tun um die Tiere und Pflanzen auch im Winter zu unterstützen? Weiter ...

Umwelttipp der Woche

Keine Desinfektion im Haushalt
Der routinemäßige Einsatz von Desinfektionsmitteln im Haushalt ist unnötig und zudem mit Risiken behaftet. Störungen unserer natürlichen Hautflora oder Allergien könnten die Folgen sein. Insbesondere Kleinkinder sind gefährdet. Die Anwendung sanfter Wasch- und Reinigungsmittel ist für den Privatgebrauch völlig ausreichend. Mehr Informationen

Die Natur stellt der menschlichen Gesellschaft eine Vielzahl von Leistungen wie Nahrungsmittel, Fasern, Brennstoffe, sauberes Wasser, gesunde Böden, Schutz vor Überschwemmungen, Schutz gegen Bodenerosion, Arzneimittel, Kohlenstoffspeicherung (wichtig im Kampf gegen den Klimawandel) und noch viele andere mehr zur Verfügung. Obwohl unsere Lebensqualität von diesen Dienstleistungen der Ökosysteme abhängt, sind sie kostenlose öffentliche Güter, die marktwirtschaftlich nicht berücksichtigt werden. Das führt dazu, dass Bevölkerungswachstum, Ernährungsgewohnheiten, Urbanisierung und in Konsequenz der Klimawandel die biologische Vielfalt massiv belasten.

Ein Großteil der Dienstleistungen von Ökosystemen und der biologischen Vielfalt wird in „armen“ Staaten genutzt. Zu den am stärksten betroffenen Erwerbsbereichen gehören die Subsistenzlandwirtschaft, die Viehzucht, die Fischerei und die informelle Waldwirtschaft – ein Großteil der Armen der Welt sind auf sie angewiesen.

Die Miteinbeziehung des wahren Werts der biologischen Vielfalt und der ökosystemaren Dienstleistungen in politische Entscheidungen ist das oberste Ziel des TEEB-Reports. Bewertungsmodelle können das Verhältnis zwischen den Leistungen der Natur und den wirtschaftlichen Gütern aufzeigen und damit den Wert der Biodiversität an sich in der Wahrnehmung der Bevölkerung verankern und schließlich zu einem Umdenken führen.

Mehr Informationen:

The Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB)

 

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