Die WUA stellt sich vor

Newsflash

„Wildnis (ist) Klasse“ ist ein Umweltbildungsprojekt für Wiener Volksschüler*innen der 3. und 4. Schulstufe. Im Mittelpunkt steht die Artenvielfalt des urbanen Raums, also die Natur vor der Haustüre bzw. vor dem Klassenzimmer. In etwa drei Unterrichtsstunden lernen die Kinder spielerisch die Lebensweise ausgewählter heimischer Tierarten, die im urbanen Raum vorkommen kennen und verstehen ökologische Zusammenhänge. Neue Einträge zur Volksschule Novaragasse und Neustiftgasse

Umwelttipp der Woche

Insektenfreundliche Außenbeleuchtung
Wer beim abendlichen Grillfest die ungebetenen Gäste aus dem Reich der Insekten nicht mit dem elektrischen Gelsenkiller vernichtet, hält sein Öko-Gewissen rein. Ohnedies fliegen nicht alle Blutsauger schnurstracks in ihr blau beleuchtetes Inferno. Gelbe Lampen locken weit weniger Insekten an als weiße, sorgen für eine heimelige Atmosphäre und retten manchem Nachtfalter das Leben. Mehr Informationen

Die Natur stellt der menschlichen Gesellschaft eine Vielzahl von Leistungen wie Nahrungsmittel, Fasern, Brennstoffe, sauberes Wasser, gesunde Böden, Schutz vor Überschwemmungen, Schutz gegen Bodenerosion, Arzneimittel, Kohlenstoffspeicherung (wichtig im Kampf gegen den Klimawandel) und noch viele andere mehr zur Verfügung. Obwohl unsere Lebensqualität von diesen Dienstleistungen der Ökosysteme abhängt, sind sie kostenlose öffentliche Güter, die marktwirtschaftlich nicht berücksichtigt werden. Das führt dazu, dass Bevölkerungswachstum, Ernährungsgewohnheiten, Urbanisierung und in Konsequenz der Klimawandel die biologische Vielfalt massiv belasten.

Ein Großteil der Dienstleistungen von Ökosystemen und der biologischen Vielfalt wird in „armen“ Staaten genutzt. Zu den am stärksten betroffenen Erwerbsbereichen gehören die Subsistenzlandwirtschaft, die Viehzucht, die Fischerei und die informelle Waldwirtschaft – ein Großteil der Armen der Welt sind auf sie angewiesen.

Die Miteinbeziehung des wahren Werts der biologischen Vielfalt und der ökosystemaren Dienstleistungen in politische Entscheidungen ist das oberste Ziel des TEEB-Reports. Bewertungsmodelle können das Verhältnis zwischen den Leistungen der Natur und den wirtschaftlichen Gütern aufzeigen und damit den Wert der Biodiversität an sich in der Wahrnehmung der Bevölkerung verankern und schließlich zu einem Umdenken führen.

Mehr Informationen:

The Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB)

 

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