Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Die beiden traurigen Gedenktage zu 10 Jahre Fukushima (11.03.2011) und 35 Jahre Tschernobyl (26.04.1986) nimmt die WUA zum Anlass, um über einige andere – nicht so bekannte - verheerende Unfälle der Nukleargeschichte zu berichten. Geschichte der Kernspaltung - eine Geschichte der Unfälle

Umwelttipp der Woche

Beleuchten Sie Energie sparend   
LED-Lampen sparen bis zu 90 Prozent des Stroms und haben eine bis zu fünfzigmal längere Lebensdauer als Glühbirnen. Es gibt sie mit warmweißen Lichttönen und sie sind mittlerweile erschwinglich. Eine einzige LED-Lampe spart während ihrer Lebensdauer bis zu 450 Euro Stromkosten ein. Qualitativ hochwertige LED-Lampen gibt es mit allen gängigen Fassungen. Sie haben eine Lebensdauer von 50.000 Stunden und halten eine Million Schaltzyklen aus. Im Gegensatz zu Energiesparlampen enthalten sie auch kein Quecksilber.

Zur Zeit läuft das UVP-Verfahren für die Errichtung eines siebenten Reaktorblocks am Standort Kozloduy in Bulgarien. Der geplante Standort befindet sich an der Donau etwa 750 Kilometer südöstlich von Wien. Vier am Standort befindliche Reaktoren des Typs WWER 440/230 wurden bereits vor längerem stillgelegt, zwei Reaktoren vom Typ WWER 1000/320, dies ist der Typ der auch im KKW Temelin eingesetzt wird, befinden sich seit etwa 20 Jahren in Betrieb.

Die vorliegende Dokumentation zum UVP Verfahren scheint auf den ersten Blick zwar sehr umfangreiches Datenmaterial zu enthalten, bietet aber letztlich nur wenig Material und Aussagen über mögliche Umweltauswirkungen. Darüber hinaus sind einige Daten nicht nachvollziehbar und Schlüsse werden nicht oder unzureichend begründet.

Die Folgen eines schweren Unfalls in der Anlage hätten auf Grund der Lage und der Entfernung nur eine geringe Wahrscheinlichkeit für Auswirkungen in Österreich, ausgeschlossen können negative Effekte allerdings nicht werden. Auch wären die Folgen einer größeren Freisetzung von Radionukliden über den Wasserpfad voraussichtlich katastrophal für das Mündungsgebiet der Donau, welches zusammen mit andern Naturlandschaften am Unterlauf der Donau ein einzigartiges und artenreiches Biotop darstellt.

Die WUA hat als Atomschutzbeauftragte der Stadt Wien gegen das Vorhaben Stellung genommen (55-KB-PDF).

Mehr Informationen:

Detailbeschreibung des KKW Koloduy

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