Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Kernenergie hat keinen Platz in der Bekämpfung der Klimakrise
Immer wieder wird Kernenergie von Vertretern der Atomindustrie und von Staaten, welche diese Energieproduktion aufrecht erhalten wollen, als (unverzichtbarer Teil der) Lösung im Kampf gegen die Erderhitzung präsentiert. Befürworter der Kernenergie führen zur Unterstützung ihrer These häufig die folgenden Behauptungen an: Kernenergie sei CO2-arm, (zumindest wie erneuerbare Energieträger) sie sei billig und unverzichtbar für die Sicherheit der Energieversorgung. Mehr Informationen

Umwelttipp der Woche

Beendigung der Fütterung für Vögel  
Spätestens im März, wenn die Vögel wieder genug Futter finden, ist die Winterfütterung nicht mehr notwendig. Unterstützen Sie unsere gefiederten Freunde jetzt durch die Pflanzung von Beerensträuchern und dornenreichen Hecken, die sie vor Hauskatzen schützen. Auch künstliche Nisthilfen sind stets willkommen.

Zur Zeit läuft das UVP-Verfahren für die Errichtung eines siebenten Reaktorblocks am Standort Kozloduy in Bulgarien. Der geplante Standort befindet sich an der Donau etwa 750 Kilometer südöstlich von Wien. Vier am Standort befindliche Reaktoren des Typs WWER 440/230 wurden bereits vor längerem stillgelegt, zwei Reaktoren vom Typ WWER 1000/320, dies ist der Typ der auch im KKW Temelin eingesetzt wird, befinden sich seit etwa 20 Jahren in Betrieb.

Die vorliegende Dokumentation zum UVP Verfahren scheint auf den ersten Blick zwar sehr umfangreiches Datenmaterial zu enthalten, bietet aber letztlich nur wenig Material und Aussagen über mögliche Umweltauswirkungen. Darüber hinaus sind einige Daten nicht nachvollziehbar und Schlüsse werden nicht oder unzureichend begründet.

Die Folgen eines schweren Unfalls in der Anlage hätten auf Grund der Lage und der Entfernung nur eine geringe Wahrscheinlichkeit für Auswirkungen in Österreich, ausgeschlossen können negative Effekte allerdings nicht werden. Auch wären die Folgen einer größeren Freisetzung von Radionukliden über den Wasserpfad voraussichtlich katastrophal für das Mündungsgebiet der Donau, welches zusammen mit andern Naturlandschaften am Unterlauf der Donau ein einzigartiges und artenreiches Biotop darstellt.

Die WUA hat als Atomschutzbeauftragte der Stadt Wien gegen das Vorhaben Stellung genommen (55-KB-PDF).

Mehr Informationen:

Detailbeschreibung des KKW Koloduy

TPL_WUA_ADDITIONAL_INFORMATION