Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Atomlos durch die Macht – Österreichischer Film bei Uran Film Festival
Das Programm für das 11. Internationale Uran Film Festival steht fest. Vom 19. bis 29. Mai 2022 werden im Museum für Moderne Kunst von Rio de Janeiro und rund 40 Filme zu atomaren Gefahren gezeigt. Dabei ist auch der österreichische Film „Atomlos durch die Macht.“ Weltweit ist die Online-Teilnahme unter den angegebenen Links möglich. Wir sind schon sehr gespannt darauf und laden Sie/dich herzlich dazu ein!

Umwelttipp der Woche

So wird die Anreise zum Urlaub
Fahren Sie mit dem Zug in die Ferien, so schonen Sie das Klima und ersparen sich Staus. Ist es notwendig mit dem Auto in das Urlaubsdomizil zu reisen, nehmen Sie den Autroreisezug – bequeme Anreise und ihr Auto steht Ihnen vor Ort  zur Verfügung. Oder Sie entscheiden sich für eine „entschleunigte“ Anreise – das heißt planen Sie ein bis zwei Tage mehr für die Anfahrt ein und machen Sie schon die Fahrt in den Urlaub zum Erlebnis.

Seit über einem Jahr wird über mögliche Förderungen für Hinkley Point C in Großbritannien diskutiert. Durch die zwischen EdF und der britischen Regierung vereinbarten Förderungen soll für Strom aus Kernenergie ein Preis von 92,5 Pfund (etwa 110 Euro) festgelegt werden. Dieser Preis ist etwa doppelt so hoch wie der aktuelle Strompreis in Großbritannien. Der garantierte Strompreis soll für 35 Jahre inflationsgesichert gelten. 

Dieses Vorhaben widerspricht so offensichtlich den Bestimmungen des Artikels 107 ff des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union, dass die britische Seite im Juni 2013 die geplante Unterstützung der Kernenergie der Kommission offiziell zur Kenntnis brachte.

Aufgrund der Offensichtlichkeit, dass es sich bei der geplanten Vorgehensweise um eine unerlaubte staatliche Beihilfe handeln würde, die schwere Markverzerrungen verursachen würde, und im Übrigen auch die Ziele der EU im Bereich erneuerbarer Energien und Klimaschutz konterkariert, hat die Kommission im Dezember 2013 beschlossen, vorerst einmal mit einer genauen Analyse zu beginnen. Im Rahmen dieser Untersuchungen hat die Kommission im März öffentliche Konsultationen gestartet.

Die WUA als Atomschutzbeauftragte der Stadt Wien beschäftigt sich seit dem Beginn des UVP-Prozesses rund um einen neuen Reaktor am Standort Hinkley Point mit dem vorliegenden Problem. Zum gegenwärtigen Stand hat sich die WUA im Rahmen des Netzwerkes CNFE (Cities for a Nuclear Free Europe), gemeinsam mit NFLA (Nuclear Free Local Authorities) und der Initiative Stop Hinkley an die Europäische Kommission gewannt.

Alle Bürgerinnen und Bürger haben noch die Möglichkeit eine Stellungnahme zu den geplanten Förderungen für Strom aus Kernenergie an die Kommission zu senden (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Mehr Informationen:

Pressetext zur Stellungnahme von NFLA, CNFE und Stop Hinkley (englisch)

 

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