Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Atomlos durch die Macht – Österreichischer Film bei Uran Film Festival
Das Programm für das 11. Internationale Uran Film Festival steht fest. Vom 19. bis 29. Mai 2022 werden im Museum für Moderne Kunst von Rio de Janeiro und rund 40 Filme zu atomaren Gefahren gezeigt. Dabei ist auch der österreichische Film „Atomlos durch die Macht.“ Weltweit ist die Online-Teilnahme unter den angegebenen Links möglich. Wir sind schon sehr gespannt darauf und laden Sie/dich herzlich dazu ein!

Umwelttipp der Woche

Fliegst du fort, dann bleib lange dort 
Ins Flugzeug zu steigen, ist die umweltbelastendste Form der Fortbewegung. Ein Flug auf die Malediven bedeutet 3 Tonnen CO2-Emissionen, wobei der/die durchschnittliche Österreicher/in 10 Tonnen CO2 im ganzen Jahr emittiert. Wenn man also weg fliegt, dann sollte man dies zumindest nicht für einen Wochenendtrip tun, sondern sich dann auch Zeit nehmen, das Land kennenzulernen, das man bereist. 

Die neueste Publikation der WUA im Anti-Atom-Bereich behandelt die Gesundheitseffekte radioaktiver Strahlung und ihre Berücksichtigung im Strahlenschutz. Die von Gabriele Mraz und Oda Becker (Österreichisches Ökologieinstitut) verfasste Studie beschäftigt sich an Hand der aktuell zur Verfügung stehenden Literatur mit den negativen Effekten radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper.

Aktuelle Normen im Strahlenschutz stützen sich zu einem wesentlichen Teil auf Erkenntnisse aus den Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Neben diesen Schlüssen aus zwei Ereignissen, die vor allem zu einer kurzen aber massiven Strahlenbelastung geführt haben, gibt es heute zahlreiche Arbeiten über die Langzeitexposition gegenüber relativ niedrigen Dosen. Diese neuen Erkenntnisse flossen, wie die beiden Autorinnen ausführlich darlegen, bisher nur unzureichend in die moderne Normensetzung im Bereich des Strahlenschutzes ein.

Die vorliegende Studie soll einen Überblick über den aktuellen Erkenntnisstand im Bereich der Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper geben und diese den aktuell verwendeten Dosen im Strahlenschutz gegenüberstellen. Wo akzeptable Dosen im Strahlenschutz liegen sollen, bedarf einer weitreichenden und offenen Diskussion auf Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Klar ist, dass es eine untere Grenze für die negativen Effekte von radioaktiver Strahlung nicht gibt.

Mehr Informationen:

Studie "Health effects of ionising radiation and their consideration in Radiation protection", Österreichisches Ökologieinstitut im Auftrag der WUA (2,4-MB-PDF) (in englischer Sprache)

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