Geheimnisse der Wiener Stadtnatur

Newsflash

„Wildnis (ist) Klasse“ ist ein Umweltbildungsprojekt für Wiener Volksschüler*innen der 3. und 4. Schulstufe. Im Mittelpunkt steht die Artenvielfalt des urbanen Raums, also die Natur vor der Haustüre bzw. vor dem Klassenzimmer. In etwa drei Unterrichtsstunden lernen die Kinder spielerisch die Lebensweise ausgewählter heimischer Tierarten, die im urbanen Raum vorkommen kennen und verstehen ökologische Zusammenhänge. Neue Einträge zu den Volksschulen Vereinsgasse, Irenäusgasse und Krottenbachstraße

Umwelttipp der Woche

Versuche Efeu und Buche - statt Thuje
Nach dem Laubfall ist die beste Zeit zum Pflanzen von Bäumen und Sträuchern. Wenn auch die Thujen im Baumarkt locken, verwenden Sie heimische Gehölze für die Anlage einer Hecke. Sie schaffen Lebensraum für viele Vogelarten und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Steigerung der Artenvielfalt. Blüten und Fruchtschmuck werden Sie im Jahresverlauf mit ihrem Farbenspiel belohnen!

Zur Petition
Aus Anlass der Gesetzesnovelle der oberösterreichischen Landesregierung, mit welcher dem Oberösterreichischen Umweltanwalt wichtige Parteirechte im europäischen Gebiets- und Artenschutz nach FFH- und Vogelschutz-Richtlinie entzogen werden sollen, haben die Österreichischen Umweltanwaltschaften eine Online-Petition gestartet.

Die Aarhus-Umsetzung, welche in den meisten Bundesländern noch ausständig ist, wird den NGOs mehr Rechte in Umweltverfahren bringen. Ein Entzug von Parteienrechten bei den Umweltanwaltschaften wäre aber ein massiver Rückschritt im Naturschutz und würde zu einer tatsächlichen Verschlechterung für die Natur führen. Die Beteiligung von NGOs im europäischen Naturschutz ist unverzichtbar und wichtig. Doch in den vielen hunderten Naturschutzverfahren nach EU-Recht pro Jahr ist die konsequente Arbeit der Umweltanwaltschaften in der Fläche notwendig und ergänzt sich mit NGOs, die sich aus Ressourcengründen auf bestimmte Themen konzentrieren müssen. Wenn die Umweltanwaltschaft nicht mehr an Naturschutzverfahren teilnehmen darf und NGOs faktisch nicht teilnehmen können, verliert die Natur ihre Stimme!

Die konsequente und konstruktive Teilnahme der Umweltanwaltschaften - auch an vielen kleinen Naturschutzverfahren - sowie Beratungsangebote im Vorfeld, sichern die hohe fachliche Qualität. Sie schaffen Kontinuität, Sachlichkeit und Berechenbarkeit in allen Verfahren.

Deshalb fordern wir die uneingeschränkte Beibehaltung der Kompetenzen der Oberösterreichischen- und aller Umweltanwaltschaften 

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