Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Die beiden traurigen Gedenktage zu 10 Jahre Fukushima (11.03.2011) und 35 Jahre Tschernobyl (26.04.1986) nimmt die WUA zum Anlass, um über einige andere – nicht so bekannte - verheerende Unfälle der Nukleargeschichte zu berichten. Geschichte der Kernspaltung - eine Geschichte der Unfälle

Umwelttipp der Woche

Beleuchten Sie Energie sparend   
LED-Lampen sparen bis zu 90 Prozent des Stroms und haben eine bis zu fünfzigmal längere Lebensdauer als Glühbirnen. Es gibt sie mit warmweißen Lichttönen und sie sind mittlerweile erschwinglich. Eine einzige LED-Lampe spart während ihrer Lebensdauer bis zu 450 Euro Stromkosten ein. Qualitativ hochwertige LED-Lampen gibt es mit allen gängigen Fassungen. Sie haben eine Lebensdauer von 50.000 Stunden und halten eine Million Schaltzyklen aus. Im Gegensatz zu Energiesparlampen enthalten sie auch kein Quecksilber.

Am 13. Juni 2019 findet ab 16:30 Uhr im Amtshaus Leopoldstadt, Karmelitergasse 9, 1020 Wien, die öffentliche Erörterung zum grenzüberschreitenden UVP-Verfahren statt. Die Wiener Umweltanwaltschaft hat für die Österreichischen Bundesländer die öffentliche Erörterung organisiert. Ukrainische Experten stehen aus diesem Anlass für alle Fragen zum Projekt zur Verfügung. Die bei dieser Gelegenheit gestellten Fragen und Anmerkungen sind in der Folge im Verfahren zu berücksichtigen.

Fertigstellung eines KKW im Land der Katastrophe von Tschernobyl

Die Blöcke 1 und 2 des KKW gingen 1987 und 2004 in Betrieb. Der Bau des KKW wurde in den Jahren 1981 bis 1985, also noch vor der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, begonnen. Die beiden bereits in Betrieb befindlichen Blöcke sind sowjetische Druckwasserreaktoren vom Typ WWER 1000/320, wie auch jene am Standort Temelin (Tschechien). Die Blöcke 3 und 4 sollen Reaktoren des Typs WWER-1000/392B werden.

Die Fertigstellung der Reaktorblöcke, deren Bau in den 1980-er Jahren begonnen wurde und für lange Zeit unterbrochen war, ist äußerst kritisch zu sehen. Einerseits entspricht die umgesetzte Technik bei Weitem nicht mehr dem Stand der Technik, andererseits ergeben sich durch die vielen schwerwiegenden Brüche in der Baugeschichte des KKW wesentliche Probleme in der Dokumentation und Erhaltung der bereits errichtenden Strukturen und Einrichtungen.

Der Standort des KKW befindet sich in einer Entfernung von rund 700 Kilometer zur österreichischen Staatsgrenze. Das KKW ist damit rund 200 Kilometer näher als Tschernobyl.

Das Verfahren bisher

Österreich beteiligt sich seit 2011 am grenzüberschreitenden UVP-Verfahren gemäß Espoo Konvention. Im Jahre 2015 wurde das Verfahren aufgrund der politischen Entwicklung unterbrochen. Im April 2017 wurde Österreich informiert, dass das grenzüberschreitende UVP-Verfahren weitergeführt wird. Wenn auch das Kraftwerk nicht in der Ostukraine liegt, wird der Ausbau der Kernenergie in einem Land mit regional instabilen Verhältnissen als problematisch erachtet. Die Dokumentation zur öffentlichen Auflage sowie die Unterlagen sind auf der Homepage des Umweltbundesamtes nachzulesen.

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