Die Wiener Umweltanwaltschaft erhält die Flächenwidmungs- und Bebauungspläne für das gesamte Stadtgebiet. Die Pläne werden von der WUA unter zwei Aspekten geprüft und dazu Stellung genommen:

  1. Erst wird beurteilt, ob eine SUP (Strategische Umweltprüfung) für ein bestimmtes Plangebiet durchzuführen ist. Eine SUP ist erforderlich, wenn eine wesentliche Abweichung der bisher gültigen Rechtslage vorliegt, in dem Plangebiet ein UVP-pflichtiges Projekt vorgesehen ist oder wenn eine Summe an unterschiedlichen baulichen Veränderungen auf einer größeren Fläche gegeben ist.
  2. In einem zweiten Schritt beurteilt die Wiener Umweltanwaltschaft die geplanten Widmungsänderungen im Hinblick auf Auswirkungen im Bereich:
  • der Frei- und Grünflächen im dichtbebauten Stadtgebiet
  • der Innenhöfe von Baublöcken
  • der landwirtschaftlichen Gebiete der Stadt
  • der Erholungsflächen (Sww, Spk, Epk, ...)
  • der Erschließung (Verkehr, Stellplätze in Innenhöfe, Anschluss an den Öffentlichen Verkehr)

Wenn das Flächenwidmungsverfahren zur Öffentlichen Auflage gelangt - dem letzten Verfahrensschritt vor der Beschlussfassung durch den Gemeinderat – kann nochmals eine Stellungnahme abgegeben werden.

Auskunftssystem der Flächenwidmungs- und Bebauungspläne der Stadt Wien

TPL_WUA_ADDITIONAL_INFORMATION