Klimaschutz ist wichtig für unser aller Zukunft und das Kyoto-Protokoll ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Das Kyoto-Protokoll ist ein internationales Abkommen der UNO zum Klimaschutz. Es sieht vor, dass die dem Protokoll beigetretenen Industrieländer ihre Emissionen deckeln müssen. Auch Österreich ist dem Kyoto-Protokoll beigetreten und hat im Zuge der Klimaschutz-Verhandlungen zugesagt, seine Treibhausgas-Emissionen (gerechnet in CO2) um 13 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Mit dem Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls Mitte Februar 2005 wurde diese Zusage auch völkerrechtlich verbindlich. Seit den Verhandlungen in Kyoto sind die österreichischen Emissionen jedoch gestiegen statt zu sinken. 2005 waren die Treibhausgasemissionen um 18 % höher als 1990. Hauptproblem sind die stark gestiegenen Emissionen im Verkehrsbereich. 2005 betrug die Abweichung vom Kyoto-Ziel 35,6 %. Um es doch noch zu erreichen, müssen rund 25 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.

Da dieses Ziel durch Maßnahmen im Inland kaum mehr zu erreichen ist, möchte das Lebensministerium nun durch zusätzliche CO2-einsparende Auslandsinvestitionen auf Kurs kommen. Gut 15 Millionen Tonnen müssen aus heutiger Sicht trotzdem durch Maßnahmen in Österreich eingespart werden. Gelingt dies nicht, muss Österreich bereits für den Zeitraum 2008 - 2012 jährlich große Mengen an CO2-Zertifikaten zukaufen. Die Kosten könnten in die Milliarden gehen.

Klimawandel
Klimaschutz beginnt im eigenen Haushalt

 

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