Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Beim 10. Wiener Nuklearsymposium am 20. September 2019 werden Fragestellungen rund um das Thema "Kernenergie im Klimawandel" behandelt.Der rasche Umstieg auf CO2-neutrale Technologien ist unbedingt notwendig, wenn die Folgen des Klimawandels noch einigermaßen überschaubar bleiben sollen. Kernenergie wird in diesem Zusammenhang oft als Teil der Lösung präsentiert. Auch wenn die Kernenergie als Industriezweig aus diesem Anlass weitere Investitionen lukrieren möchte, sind Effekte auf den Klimawandel in größeren Zusammenhängen zu hinterfragen und zu bewerten. Die Teilnahme am Nuklearsymposium ist kostenlos. Anmeldung

Umwelttipp der Woche

Mehrwegflasche statt Einwegflasche
Fragen Sie in Ihrem Supermarkt nach Mehrwegflaschen. Mit dem Folder „Mehrweg – Einsatz, der sich auszahlt!“ können Konsument/innen zeigen, dass sie mit dem dürftigen Angebot an Mehrwegflaschen im Supermarkt unzufrieden sind. Wer den Abschnitt bei der Filialleitung abgibt, setzt ein deutliches Zeichen dafür, dass die Nachfrage größer ist als das Angebot. Mehr Informationen

CANDU-Reaktor

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Begriff Definition
CANDU-Reaktor
(Canadian Deuterium-Uranium Reactor)
Der CANDU-Reaktor benützt Schweres Wasser als Moderator und Kühlmittel. Als Brennstoff dient Natururan . Die Brennelemente befinden sich in Druckröhren. Diese sind in einem Stahlbehälter ( Calandria ) untergebracht. Durch Druck wird das Schwere Wasser am Sieden gehindert. Über Dampferzeuger verdampft in einem Sekundärkreis Wasser, das die Turbinen antreibt. Der Moderator fließt um die Druckröhren im Calandria-Kessel. Er wird seinerseits durch Schutzgas, das die Röhren umspült, von der Reaktorwärme abgeschirmt. Das Druckröhrensystem erlaubt während des Betriebes das Be- und Entladen des Reaktors mit Brennelementen. Dies erleichtert die kontinuierliche Entnahme von 239Pu ( Plutonium ) aus den Brennelementen. Weltweit sind 30 CANDU-Reaktoren in Betrieb (Stand 2007). Vom technischen Standpunkt gilt diese Reaktorart als eine der sichersten überhaupt. Bei der aufwendigen Be- und Entladetechnik der Brennelemente kam es jedoch vereinzelt zu Störungen. Durch Kühlmittellecks kann es zu lokalem Leistungsanstieg und Überhitzung einzelner Brennstoffkanäle kommen.

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