Geheimnisse der Wiener Stadtnatur

Newsflash

Kommt mit uns auf eine Enttdeckungsreise durch Wien - Die Freizeittipps der WUA:
Hier gibt es zahlreiche Lebensräume und Lebewesen zu bestaunen: von verliebten Reihern, über prächtige Baumriesen bis hin zu grünen Fassaden. Wir haben einige besondere Orte ausgewählt! Mehr ...

Umwelttipp der Woche

Beendigung der Fütterung für Vögel  
Spätestens im März, wenn die Vögel wieder genug Futter finden, ist die Winterfütterung nicht mehr notwendig. Unterstützen Sie unsere gefiederten Freunde jetzt durch die Pflanzung von Beerensträuchern und dornenreichen Hecken, die sie vor Hauskatzen schützen. Auch künstliche Nisthilfen sind stets willkommen.

Glossar

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Begriff Definition
offene Bauweise
o
(aus der Zeichenerklärung für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan)
ogk
Offene und gekuppelte Bauweise
(aus der Zeichenerklärung für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan)
Ökologische Entwicklungsflächen
§ 26 NschG
Flächen, die für die Erreichung der Zielsetzungen dieses Gesetzes, insbesondere zur Entwicklung und Vernetzung von Grünstrukturen in der Stadt oder zur Umsetzung des Arten- und Biotopschutzprogrammes von Bedeutung sind, können zu deren Sicherung mit Bescheid der Naturschutzbehörde für eine bestimmte Zeit oder auf Dauer zu ökologischen Entwicklungsflächen erklärt werden.
Ordnungszahl
Das Periodensystem der Elemente ist eine systematische Aufstellung aller bekannten Materien. Es ist nach der Anzahl der Protonen im Atomkern beziehungsweise der (gleichen) Zahl an Elektronen in der Elektronenhülle geordnet. Die Ordnungszahl sagt nichts über das Isotop (Anzahl der Neutronen im Atomkern) aus. Isotope eines Elements verhalten sich chemisch gleich. Man geht davon aus, dass alle bekannten Materien aus Atomen bestehen. Das leichteste Element ist der Wasserstoff (H) mit nur einem Proton im Kern (beziehungsweise einem Elektron in der Atomhülle ). Danach folgt Helium (He) mit zwei Protonen, Lithium (Li) mit drei Protonen und so weiter. Die Elemente ab Po (Polonium, Ordnungszahl 84) sind alle radioaktiv , das heißt sie haben keine stabilen Isotope. Die Elemente Tc (Technetium, Ordnungszahl 43) und Pm (Promethium, Ordnungszahl 61) haben ebenfalls keine stabilen Isotope. Auf der Sonne oder in Kernreaktoren werden auch schwerere Elemente als Uran gebildet, wie Np (Neptunium, Ordnungszahl 93), Pu ( Plutonium , Ordnungszahl 94), Am (Americium, Ordnungszahl 95), Cm (Curium, Ordnungszahl 96), etc.
Österreichisches Umweltprogramm
Auf der Grundlage einer EU-Verordnung zur Förderung umweltgerechter und extensiver Wirtschaftsformen wurde auch für Österreich ein umfassendes Umweltprogramm, kurz ÖPUL (Österreichisches Programm zur umweltgerechten Landwirtschaft) entwickelt, das eine möglichst flächendeckende Ökologisierung der Landwirtschaft anstrebt.
p-Halbleiter
Halbleiter in dem durch hinzufügen von Fremdatomen ein Überschuss an zur Leitung beitragenden positiven Ladungsträgern erzeugt wird.
Parkschutzgebiet
Schutzgebiet gemäß Bauordnung für Wien. Parkschutzgebiete sind bestimmt für das Anlegen von Gartenanlagen. In Parkschutzgebieten dürfen nur die nach den Bestimmungen des Bebauungsplanes zulässigen Gebäude errichtet werden.
Pascal
Pa
SI-Einheit für den Druck, [kg m-1 s-2], Definiert als jener Druck den 1 N (Newton) auf die Fläche vom 1m2 ausübt.
Pellets
Sind kleine Zylinder (oder Kugeln) aus gepressten Material. Zur Herstellung von Holzpellets zu Heizzwecken wird Holz zerkleinert beziehungsweise werden Sägespäne herangezogen und ohne Zusätze in einem kontinuierlichen Prozess in zylindrische Form gepresst. Diese Pellets sind ein weitgehend homogener Brennstoff der eine kontrollierte, effiziente und rückstandsarme Verbrennung ermöglicht.
Periodensystem der Elemente

Das Periodensystem der Elemente ist eine systematische Aufstellung aller bekannten Elemente nach ihrer Ordnungszahl (Kernladungszahl). Erstmals wurde der Versuch einer tabellarischen Ordnung nahezu zeitgleich und unabhängig vom russischen Chemiker D. I. Mendelejew (1834-1907) und vom deutschen Chemiker und Arzt L. Meyer (1830-1895) unternommen. Das Periodensystem der Elemente ist nach wie vor Grundlage der Systematik der Elemente in der Chemie und der Physik.

pH-Wert
Ist der negativen Zehnerlogarithmus der Oxoniumionenkonzentration (H3O+), er gibt an ob eine Lösung sauer, neutral oder alkalisch (basisch) reagiert.
PJ
Petajoule
1 000 000 000 000 000 Joule
Plasma
Das Plasma ist neben gasförmig, flüssig und fest - ein Zustand der Materie, welcher nur bei sehr hohen Energien vorkommt. Im Plasma sind die Atomkerne gäntlich oder teilweise von der Atomhülle getrennt. Ein Plasma bestitzt keine feste innere Struktur und wird wesentlich durch die elektromagnetische Wechselwirkung bestimmt.
Plasma-Antenne
Physiker stellten im Jahr 1999 auf einem Treffen für Plasmaphysik in Seattle eine neuartige Antenne vor. Anstatt mit Metallstäben verwendet man bei einer Antenne Plasma. Dabei wird über eine einzige Elektrode mittels Radiowellen eine dielektrische Röhre gefüllt und mit Edelgas angeregt. Die Radiowellen nehmen die Elektronen mit sich und so entsteht das Plasma in der Röhre. Die freien Elektronen erlauben dem Plasma sich so zu verhalten wie ein Metall und so ist es ebenfalls möglich ein Radiosignal zu übermitteln. Ein Vorteil ist, dass die Antennen nach Abschaltung nicht nachschwingen und sofort neutral werden.
Plutonium

Pu
Verwendet werden bei Plutonium die Isotope 238Pu ( Halbwertszeit 87,74 Jahre) und 239Pu ( Halbwertszeit 24.110 Jahre). 239Pu wird in Kernwaffen als Spaltstoff eingesetzt. Die kritische Masse von 239Pu beträgt etwa 10 kg, durch technische Maßnahmen benötigt der Bau einer Plutoniumbombe nur etwa vier bis fünf Kilogramm 239Pu. 238Pu wird in der Weltraumtechnik verwendet. Plutonium ist ein sehr starkes chemisches Gift und ein Alphastrahler der zu einem geringen Prozentsatz auch spontanen Zerfall zeigt. Bereits ein Millionstel Gramm kann, wenn es inhaliert wird, Lungenkrebs auslösen. Pu entsteht beim normalen Reaktorbetrieb. Wird ein Urankern 238U von einem Neutron getroffen, so kann er dieses in seinen Kern aufnehmen, das entstehende 239U ist radioaktiv und zerfällt mit zweimaligen β-Zerfall (mit 239Np als Zwischenstufe) zu 239Pu. Pu wird in Schnellen Brutreaktoren gezielt erzeugt. Es entsteht in jedem Reaktor als "Verunreinigung" in den Brennelementen. Bei der Wiederaufbereitung der Brennelemente werden jedes Jahr weltweit zirka 30 Tonnen Plutonium abgetrennt und separat gelagert. Die militärischen Bestände belaufen sich auf zirka 300 Tonnen (WISE Special 1997: The MOX Myth). Die weltweiten Bestände von Plutonium liegen bei 2.000 bis 3.000 Tonnen. Nach wie vor wird die sichere Lagerung von Plutonium beziehungsweise die Entsorgung stark diskutiert. Plutonium darf nicht in die Umwelt gelangen, da es sich um einen giftigen und radioaktiven Stoff handelt. Der Zugriff von nicht autorisierten Personen auf die Plutoniumbestände sollte erschwert werden. Die Weiterverbreitung von Kernwaffen unter nicht staatlichen Akteuren wird dadurch verlangsamt. Neben dem Eingießen in Glas setzt man zunehmend auf die MOX-Technologie. Dabei werden den Uran-Brennelementen zirka fünf Prozent Pu zugesetzt. Im Vergleich mit den gelagerten Mengen an Plutonium ist diese Menge gering. Die MOX-Technologie kann auch als Versuch entsprechender Industriezweige zur Aufrechterhaltung ihrer Bedeutung gewertet werden. Die Vermischung des Alphastrahlers Plutonium mit Gammastrahlern ist eine Möglichkeit, um die Handhabung komplizierter zu gestalten. Damit wird der Plutoniumproliferation (Weitergabe des Materials zur Herstellung von Atomwaffen) vorgebeugt.

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