Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Gstett’nführer online
Das Sonnenlicht in den verfärbten Blättern macht die Gstett’n auch im Herbst zu einem lohnenden Ziel. Zusätzlich sind Vögel in den kahlen Zweigen besonders gut zu beobachten. Malerische Stadtwildnisflächen sind im beliebten Gstett’nführer der WUA zu finden, der jetzt auch als Download zur Verfügung steht.

Umwelttipp der Woche

Radfahren gesund für Körper und Umwelt 
Bei zu viel Büroarbeit reagiert der Körper mit Verspannungen. Regelmäßiges Radfahren kann schnell positive Effekte bringen: Förderung der Durch­blutung, Stärkung der Muskulatur, das Herz-Kreislaufsystem wird in Schwung gebracht, die Atmung verbessert, der Fett- und Energiestoffwechsel angeregt und das Immunsystem gestärkt. Radfahrer/innen tragen aktiv zur Lärmreduktion und zum Klimaschutz bei.

Glossar

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Begriff Definition
Elektronvolt

eV
Das Elektronvolt ist eine gebräuchliche Einheit in der Welt der Teilchen und Atome . Ein Elektronvolt ist jene kinetische Energie die ein Elektron beim Durchlaufen einer Potenzialdifferenz von einem Volt im Vakuum gewinnt. 1 eV = 1,60217653 (14) ×10-19 J . In jenen Bereichen der Physik, die das eV als Einheit verwenden ist es üblich das eV nicht nur als Energieeinheit zu verwenden, sondern auch als Einheit für zum Beispiel die Masse (eV/c2). Weiters ist es üblich die Lichtgeschwindigkeit (c) und das Plank'sche Wirkungsquantum gleich 1 zu setzen, dann lässt sich zum Beispiel die Masse ebenfalls als (eV) schreiben. Die so beschriebenen Einheiten bezeichnet man auch als „Natürliche Einheiten".

Endlager
Ein Endlager bezeichnet in der Kerntechnik den endgültigen Aufbewahrungsort für abgebrannte Brennelemente und/oder radioaktive Abfälle. Endlager können entweder oberirdisch oder auch unterirdisch liegen. Zur Zeit gibt es weltweit kein in Betrieb befindliches Endlager für hoch radioaktive Abfälle, diese befinden sich zur Zeit in „Zwischenlagern".
Epk
Erholungsgebiet Parkanlagen
(aus der Zeichenerklärung für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan)
EPR
Der EPR (Europäischer Druckwasserreaktor) ist die Zukunftshoffnung der deutschen und französischen Atomindustrie. Der Anlagentyp wurde von Siemens und Framatome unter Mithilfe der Electricité de France und deutscher Energieversorgungsunternehmen (wie zum Beispiel EON-Kernkraft) konstruiert. Er weist gegenüber den bisherigen deutschen und französischen Druckwasserreaktoren eine Reihe von Neuerungen auf. Diese sollen die Auswirkungen einer Kernschmelze auf das Anlagengelände beschränken. Der EPR zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
  • Der EPR soll ein Nuclear Island bilden. Das bedeutet, das ganze Kraftwerkssystem ist von einer geschlossenen Betonhülle umgeben.
  • Um eine Kernschmelze beherrschbar zu machen, verfügt der EPR über einen Core Catcher. Das ist ein flaches, keramikverkleidetes hochtemperaturgeeignetes Auffangbecken für das bei einem möglichen Unfallgeschmolzene Inventar. Die Schmelze wird über ein Wasserreservoir passiv gekühlt.
  • Die bei einer Kernschmelze auftretenden gefährlichen Wasserstoffblasen sollen durch eine Art Zündkerzen kontrolliert abgefackelt werden.
  • Ein Hochdruckentlastungssystem soll das Absprengen des oberen Teils des Reaktordruckgefäßes vom Boden verhindern.
  • Der EPR ist auf eine Betriebsdauer von 60 Jahren ausgelegt.
  • Der EPR fährt mit MOX-Brennelementen .
  • Er soll in Frankreich und Deutschland unabhängig vom Standort bewilligt werden. Damit können in Zukunft beim Bau eines EPR nur mehr Standortfaktoren wie geologische Bedingungen und Kühlwassersituation zum Gegenstand von Bauverhandlungen werden.

Bezüglich des Sicherheitsfaktors sind unter anderem folgende Punkte zu beachten:

  • Das Verhalten der Kernschmelze im Core Catcher kann im Labor nicht getestet werden.
  • Beim Auftreffen des Kühlwassers auf das geschmolzene Inventar ist mit Dampfexplosionen zu rechnen. Diese könnten das Containment stark beanspruchen.
  • Die Zündkerzen sollen eine Wasserstoffexplosion verhindern. In ungünstigen Situationen können sie diese aber auslösen. Dies kann zum Beispiel durch plötzlichen Austritt großer Mengen an Wasserstoff erfolgen.
  • Es fehlt ein statistischer Sicherheitsnachweis für die einzelnen Komponenten.

Der EPR wäre das sicherste Kernkraftwerk (KKW), das je gebaut wurde. In Finnland (Olkiluoto - 3) und Frankreich (Flamenville - 3) befinden sich zur Zeit EPRs in Bau.

Esp
Erholungsgebiet Sport- und Spielplätze
(aus der Zeichenerklärung für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan)
Espoo- Konvention
Die UNECE (United Nations Economic Commission for Europe)-Konvention über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen (Espoo-Konvention) wurde am 25. Februar 1991 in Espoo (Helsinki, Finnland) unterzeichnet. Die Konvention trat am 10.09.1997 in Kraft. Diese regelt die Beteiligung betroffener Staaten an UVP-Verfahren in anderen Staaten, wenn bei bestimmten geplanten Projekten mit erheblichen grenzüberschreitenden Auswirkungen (Emissionen) zu rechnen ist. Die Beteiligung der betroffenen Staaten besteht in Benachrichtigungen, Dokumentationen und Konsultationen.
Österreich ratifizierte die Espoo-Konvention im Juli 1994, mit BGBl. III Nr. 201/1997 erfolgte die Kundmachung. Die Konvention wurde durch das UVP-G 2000, BGBl. I 2000/89 (§ 10 – Grenzüberschreitende Umweltauswirkungen) umgesetzt. Auch die Europäische Union ratifizierte die Espoo-Konvention.  
Ester
Stoffgruppe der organischen Chemie die formal aus einem Alkohol und einer Säure entsteht. Details
Ethanol
Ist jener Stoff der umgangssprachlich als Alkohol bezeichnet wird und in alkoholischen Getränken enthalten ist. Detail
EU
Europäische Union
EURATOM
EAG
EURATOM oder EAG ist die Bezeichnung für die Europäische Atomgemeinschaft. Die Organisation wurde am 25. März 1957 in Rom gegründet. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet der EURATOM-Vertrag. Dieser ist einer der drei Gründungsdokumente der EU. Die Aufgaben von EURATOM sind die Förderung der Anwendung der friedlichen Nutzung von Kernenergie sowie die Anhebung des Lebensstandards durch die Bildung und Vernetzung einer europäischen Nuklearindustrie. EURATOM ist an der Modernisierung von bestehenden Kernkraftwerken wie auch an der Finanzierung, Planung und Projektierung von neuen Anlagen beteiligt.
Europäisches Vogelschutzgebiet
Special Protected Area (SPA) im Sinne der EU- Vogelschutz-Richtlinie (siehe Europaschutzgebiet )
Europaschutzgebiete
§ 22 NschG
Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung im Sinne der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Gebiete zur Erhaltung wild lebender Vogelarten im Sinne der Vogelschutz-Richtlinie sind von der Landesregierung durch Verordnung zu Europaschutzgebieten zu erklären. Ziel ist die Bewahrung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes von Biotopen oder wild lebender Tierarten oder wild wachsender Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse (" Natura 2000 -Flächen").
Extensive Landwirtschaft
Die älteste Form des Ackerbaus zeichnet sich durch eine geringe Einbringung von Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden aus. Felder werden bewirtschaftet, so lange sie ertragreich sind. Danach werden sie entweder komplett aufgegeben (Wanderfeldbau) oder als Brache regeneriert.
Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie
FFH-Richtlinie
Rechtsgrundlage: 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 über die Erhaltung von Tieren, Pflanzen, und natürlichen Lebensräumen

Ziel ist die Sicherung der Artenvielfalt durch die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen im europäischen Gebiet der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Insbesondere soll ein günstiger Erhaltungszustand der natürlichen Lebensräume der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse bewahrt oder wiederhergestellt werden.

Feststellungsbescheid
Im Feststellungsbescheid werden Rechte oder Rechtsverhältnisse festgestellt. Gemäß § 3 Abs. 7 Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 kann durch ein Feststellungsverfahren geklärt werden, ob ein Vorhaben verpflichtend einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen ist.

TPL_WUA_ADDITIONAL_INFORMATION